Großzügige Spenden: Reiche Bescherung bei Heinsberger Tafel

Von: anna
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Die Kinder der Tafelkunden bedankten sich in ihrer Muttersprache für die Geschenke. Foto: anna

Heinsberg. Ein Chor der Mitarbeiter begrüßte in diesem Jahr die Kunden der Heinsberger Tafel zur Ausgabe der Weihnachtsgaben und animierte sie, kräftig mitzusingen. Dazu gab es auch allen Grund, hatte doch der Nikolaus für alle, die gekommen waren, gute Gaben: Lebensmittel und Süßigkeiten für die Erwachsenen, hübsch verpackte Spielsachen und Gutscheine für die Kinder.

„Um ein Haar hätten wir schon gedacht, dass die Ausgabe in diesem Jahr ganz mager wird“, blickte Pfarrer Sebastian Walde, Vorsitzender der Heinsberger Tafel, auf die vergangenen beiden Wochen zurück. „Bis zu einem schon recht fortgeschrittenen Zeitpunkt hatten wir nur ganz wenige Spenden hier.“ Ein Bericht in unserer Zeitung über die Situation der Tafel habe dann jedoch viele Leser berührt. „Sie haben sich angesprochen gefühlt, ihre Herzen geöffnet und uns ganz viele Sachen gebracht“, erklärte er und nannte Spielsachen, Lebensmittel und auch Geld als Beispiele.

„So gibt es heute für alle nicht nur ein kleines Tütchen, sondern eine große Tüte, die mindestens so dick ist wie unser Nikolaus“, schmunzelte er mit Blick auf den Mann in Rot mit weißem Bart. Was sich in den vergangenen zwei Wochen ereignet habe, sei das wahre Geheimnis von Weihnachten: „Wenn Menschen sich berühren lassen von der Not anderer Menschen und mit ihnen teilen, ganz gleich, welcher Religion sie sind“, fuhr Walde fort. Von großer Spendenbereitschaft in der Elternschaft seiner Schule konnte auch Schulleiter Thomas Heinrichs, in diesem Jahr zugleich Schirmherr der Aktion, berichten. Nach einem Brief an die Eltern der Kinder in der Sonnenscheinschule, in dem er die Situation der Tafel geschildert habe, seien in der Schule so viele Spenden angekommen, dass er sein Auto gleich vier Mal vollgepackt habe und mit den Geschenken zur Tafel gefahren sei.

Nachdem eines der Kinder ein Gedicht aufgesagt hatte, erinnerte sich auch Heinrichs wieder an ein paar Zeilen, die ihm sein Vater als Kind aufgeschrieben hatte: „Der hat die Weihnachtszeit am besten vollbracht, der die meisten Menschen hat froh gemacht“, erklärte er. Er verband damit wie Walde schon zuvor auch seinen persönlichen Dank an alle Menschen, die in diesem Jahr die Aktion der Tafel unterstützt haben. Weiter ging‘s mit einem gemeinsamen und vielen weiteren Fotos mit dem Nikolaus, einem Blockflötenvortrag und dann natürlich mit der Ausgabe der Geschenke.

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