Hückelhoven-Baal - Große Freude über die neue „Supersportanlage“ in Baal

Große Freude über die neue „Supersportanlage“ in Baal

Von: koe
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Bei der großen Feier zur Eröffnung der neuen Sportanlage in Baal an der Lothlandstraße sprach Pater Dr. Christian Okwuru die Segensworte. Foto: Koenigs
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Der Hückelhovener Bürgermeister Bernd Jansen (r.) und der Baaler SV-Vorsitzende Dirk Reinhold bei der Einweihung. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Baal. „Ich sehe nur strahlende Gesichter. Kein Wunder bei dieser Supersportanlage. Was wir hier eröffnen, ist richtungsweisend.“ Diese Feststellung traf der Hückelhovener Bürgermeister Bernd Jansen, als er die neue Baaler Sportanlage – mit dem neuen Kunstrasenplatz und dem neuen Sportlerheim – eröffnete.

Die Eröffnungsfeier hatte „Volksfestcharakter“. Viele Bürger aus Baal wollten sich das Ereignis nicht entgehen lassen. Sie alle wurden vom Vorsitzenden des SV Baal, Dirk Reinhold, willkommen geheißen. Ein besonderer Gruß galt dem Bürgermeister sowie Pater Dr. Christian Okwuru, der die Einsegnung vornahm, Eduard Mainzer als Vorsitzendem des Fußballkreises Heinsberg und Hans-Josef Geiser als Vorsitzendem des Stadtsportbundes Hückelhoven. Es sei eine „schöne Anlage“ geworden, so der Vorsitzende, der auch Dankesworte für die Architekten und Ausführenden des Projekts fand.

Nach der Eröffnungsfeierlichkeit nahmen Baaler „All-Stars“ den neuen Kunstrasenplatz in Beschlag. Es handelte sich um zwei gemischte Mannschaften, Aktive aus Baal, Alt-Herren-Spieler und Akteure der früheren Aufstiegsmannschaft.

Zunächst sprach aber Pater ­Okwuru die Segensworte. Danach war der Bürgermeister an der Reihe, der darauf verwies, dass es nunmehr den dritten Kunstrasenplatz in der Stadt Hückelhoven gebe, dass Hückelhoven „Sportstadt“ genannt werden dürfe und die Platzeröffnung auch ein Verdienst des „Überzeugungstäters für den Sport“, des SV-Vorsitzenden Dirk Reinhold, sei. Der Bürgermeister gratulierte den Fußballern zu ihrer neuen sportlichen Heimat. Erfolge würden einen guten Platz bedingen, denn oft seien schlechte Plätze der Grund für einen Fehlschuss oder Fehlpass. Diese Zeiten dürften jetzt auch in Baal vorbei sein, seien doch nun dort – wie in Ratheim und Brachelen – exzellente Bedingungen vorzufinden, da der neue Platz ganzjährig bespielbar sei.

Die Geselligkeit und das Gemeinschaftserlebnis beim SV Baal würden vom neuen Sportlerheim profitieren, zeigte sich der Bürgermeister überzeugt. Die Stadt Hückelhoven habe für das Projekt insgesamt rund 1,5 Millionen Euro investiert, 800.000 Euro für den Sportplatz, 200.000 Euro für den Bolzplatz und 480.000 Euro für das Sportlerheim. Abschließend sagte der Bürgermeister – in Anlehnung an ein Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss – mit Blick auf die aktiven Fußballer des SV Baal: „Nun siegt mal schön!“

Zusammen mit dem Vorsitzenden des SV Baal, Dirk Reinhold, durchschnitt Bernd Jansen symbolisch ein Band, das am Eingang zum neuen Kunstrasenplatz gespannt war. Er dankte allen, die an der Gestaltung der neuen Sportstätte beteiligt waren, und sagte auch, dass von den Kunstrasenplätzen im Stadtgebiet von Hückelhoven keine gesundheitlichen Gefährdungen ausgehen würden.

Getränke- und Imbisswagen wurden nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung von den Bürgern und Ehrengästen umlagert, ein Discjockey sorgte für die musikalische Untermalung der Feier.

Für die erste offene Baaler Kunstrasen-Dorfmeisterschaft hatten sich zehn Hobbymannschaften angemeldet. Im Endspiel siegte „Der Club der dichten Toten“ mit 4:1 gegen „Turbine Baal“. Im kleinen Finale, dem Spiel um Platz drei, gewann „Schwenk Glas Louis“ nach Elfmeterschießen gegen „Arminia Bierzelt“ mit 3:2. Bleibt zu erwähnen, dass der Fairnesspokal an die jüngsten Teilnehmer des Turniers ging, die „Young Boys Baal“. Auch bei diesem Wettbewerb standen die Geselligkeit und Feierlaune im Vordergrund. Abgeschlossen wurde dieser Tag mit einem zünftigen Dämmerschoppen.

Am Sonntag wurde es dann ernst: Meisterschaftsspiele der ersten und zweiten Mannschaften standen auf dem Programm.

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