Große Emotionen: 500 Jahre Dremmener Schützen

Von: agsb
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Unvergessliche Momente: Das Königspaar Dirk und Marion Esser stand im Mittelpunkt des Jubiläumsfestes der Dremmener Schützen. Foto: agsb

Heinsberg-Dremmen. Die ersten beiden Tage der 500-Jahr-Feier der Dremmener Schützenbruderschaft waren bereits ein Fest der Superlative, die folgenden beiden Tage sollten weitere unvergessene Erlebnisse bescheren.

Am Pfingstsonntag gab es ein weiteres buntes Kirmestreiben, und der Aufzug am Nachmittag versprach die vielleicht stimmungsvollsten Momente. Normalerweise findet montags der Überraschungseffekt während der Parade für das Königspaar statt.

Aber aufgrund des Jubiläumsfestzuges am Montag gab es diesmal die Überraschung bereits am Sonntag: Dreimal ziehen traditionell die musizierenden Vereine sowie Schützen an den Majestäten und Kirmesgästen vorbei. Zweimal ist dabei alles noch normal. Beim dritten Vorbeimarsch weiß man jedoch nie, was da kommt...

Schützenkönig Dirk Esser konnte seine Lachtränen kaum stoppen. Zunächst hatten die Kindergartenkinder für ihre Freunde Theo und Paul (Königskinder) eine Überraschung. Sie reihten sich im Zug ein und ließen vor den Majestäten bunte Luftballons in den Himmel steigen. Eine tolle und gelungene Idee.

Aber dann: Die Alten Herren des TuS Rheinland Dremmen zogen in Fußballtracht mit. Der König sah aus der Ferne, dass sie da etwas in ihren Händen hielten – es waren qualmende Fußballsocken. Diese waren symbolisch für König Dirk gedacht, der als „Laufwunder“ der Alten-Herren gilt...

Natürlich war diese Parade Tagesthema und die Lachnummer beim anschließenden Schützentreiben im Festzelt.

Gebührender Empfang

Am Pfingstmontag schauten viele gen Himmel, die vielen dunklen Wolken machten Sorge. Aber St. Sebastianus hatte beim Wettergott sogar für den Nachmittag Sonne bestellt. Ab der Mittagszeit erklang Spielmannsmusik aus allen Ecken des Ortes.

Die Gastvereine St. Antonius Uetterath, Johannes Baptist Waldfeucht, St. Lambertus Hülhoven-Grebben-Eschweiler, Vereinigte Schützenbruderschaft Heinsberg, St. Martini Lieck, St. Rochus Porselen, St. Georg Laffeld und St. Martini Schafhausen mit ihren jeweiligen Spielmannsleuten/Musikvereinen bereiteten dem ankommenden Festzug der St.-Sebastianus-Schützen samt Ehrengästen und teilnehmenden Ortsvereinen einen gebührenden Empfang.

Die Feldandacht zelebrierte Schützenpräses Hans Schmitz zusammen mit Bezirks-Schützenpräses Rene Mertens. Anschließend übernahm Diözesanbundesmeister Wolfgang Genenger – ebenfalls Mitglied im Bundesvorstand – kurz das Wort.

Genenger überbrachte die Glückwünsche des Diözesanverbandes, nochmals (bereits am Vortag durch den Hochmeister geschehen) die Glückwünsche des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und überreichte die Jubiläumsschärpe sowie Urkunde an den Präsidenten und Brudermeister Rudolf Beckers.

Am Straßenrand standen viele Besucher, die nicht mit Beifall sparten. Die Parade auf der Lambertusstraße verursachte einen Menschenauflauf, anschließend war unter anderem der Tanz der Majestäten im Festzelt ein weiteres Highlight dieses Jubiläumsfestes.

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