Grenzlandschulfußballturnier: Endspurt steht an

Von: sie
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Das runde Leder begeistert die Jugend.

Kreis Heinsberg. Beim 26. Grenzlandschulfußballturnier der Gemeinschaftshauptschule Hückelhoven in der Schlee steht bereits der Endspurt an. Bei den Mädchen ist die Vorrunde bereits absolviert; große Überraschungen blieben aus. Ganz stark präsentierten sich wieder die Gesamtschülerinnen aus Alsdorf und Viersen, die sich in Gruppe I durchsetzen.

Das Alsdorfer Team schoss dabei 22:4 Tore in vier Spielen. In Gruppe II machte es das Team des Cusanus-Gymnasiums Erkelenz zwar etwas moderater (16:5 Tore), gewann dafür aber fünf seiner sechs Partien. Nur im letzten Spiel gegen die Heinrich-Böll-Gesamtschule Köln setzte es eine Niederlage. Die ermöglichte den Kölnerinnen als Gruppenzweiter auch den Einzug in die Endrunde. Die Gruppe III wurde als stärkste eingestuft. Die Gesamtschule Wassenberg dominierte, doch auch die anderen Teams boten starke Leistungen. „Deshalb haben wir auch alle fünf Mannschaften in die Endrunde genommen“, sagte Mitorganisator Detlef Franz. Die wird dann auf zehn Teams aufgestockt und beginnt am Dienstag, 2. Februar, um 9 Uhr.

Bei den Jungen setzten sich bisher die spielstärksten Mannschaften durch; am Montag ermitteln die letzten beiden Gruppen ihre Endrundenteilnehmer; die Endrunde beginnt am 3. Februar um 8 Uhr. Das Team des Gastgebers, stolzer Sieger der Jubiläumsveranstaltung, wird den Titel nicht verteidigen können. In der Vorrunde blieb man trotz guter Ansätze sieglos. Fünf Vorrundensiege gelangen der Gesamtschule Laurensberg; der kleinste Spieler beeindruckte dabei besonders. Souverän agierte das Team des Gymnasiums Heinsberg, das alle vier Vorrundenspiele gewann (28:4 Tore).

Auf der Rechnung muss man auch die Gymnasiasten aus Würselen haben, die sich zwar in ihrem ersten Spiel an die stimmgewaltige Kulisse gewöhnen mussten, dann aber drei blitzsaubere Siege einfuhren und 26 Tore erzielten. Auf neun Punkte brachte es in der Gruppe A auch die Realschule Baesweiler. Eine gute Vorstellung lieferte auch die Mannschaft des Collegium Josefinum aus Bonn (16 Punkte). Dahinter landete in Gruppe B das Gymnasium Übach-Palenberg (9 Punkte).

Turniergründer Manfred Peters hatte aber auch ein Novum zu vermelden: Erstmals konnten Gruppensieger noch keine endgültige Zusage für die Endrunde geben. Würselen ist am Finaltag Ausrichter eines Abendturniers, die Betreuer der Bonner haben dann Elternsprechtag, hoffen aber, Eltern oder andere Kollegen als Betreuer zu finden.

Rheinbach hatte am Vorrundentag wegen Krankheit des betreuenden Lehrers abgesagt. Das Team aus Würselen sorgte nach dem Gruppensieg noch für zusätzliche Stimmung. Da die Ränge bestens gefüllt waren, man dem Zeitplan aber weit voraus war, traten die Würselener noch gegen die letztjährige Meistermannschaft der Schlee-Hauptschule an.

Da alle Fußball spielen wollten, hatten auch die Schiedsrichter ein leichtes Amt. Murat Julevic und Cavit Özdal brauchten nur selten einzugreifen.

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