Grasbürger „fliegen” in die neue Session

Von: agsb
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Vorsitzender Helmut Kohlwey (l.) und die Vertreter des Präsidiums des Verbandes der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise Bernd Heiss (2.v.r.) und Ralf Barten (5.v.r.) würdigten die Jubilare der Grasbürger, weiter im Bild das neue Prinzen- und Adjutantenpaar. Foto: (agsb)

Heinsberg-Randerath. Als das Fliegerlied auf dem Kameradschaftsabend des Karnevalsvereins Grasbürger Randerath-Himmerich von Harald Menzel gespielt wurde, ahnte noch niemand, dass dieser Schlager noch duzende Male am Abend gespielt werden würde.

Bereits beim ersten Mal machten alle mit und mit jedem neuen Anstimmen stieg die Stimmung im Gasthof Neunfinger, wozu auch das neue Tanzpaar und das Tanzkätzchen beitrugen. Verabschiedet wurde unter großen Helau das Vorjahresprinzenpaar Jonny II und Prinzessin Agnes (Kindermann).

Vorsitzender Helmut Kohlwey übernahm die Regie, suchte vergebens nach dem neuen Prinzenpaar und hielt die Spannung im Saal hoch. Das neue Prinzenpaar weilte natürlich unter den Anwesenden, jedoch nur Insider wussten Bescheid. Und als dann die Katze aus dem Sack gelassen waren die Grasbürger außer Rand und Band. Prinz Bertel II und ihre Lieblichkeit Christel (Rick) wurde frenetisch gefeiert und standen schnell wie das Adjutantenpaar Thomas Hilpert und Silvie Hofmann im Mittelpunkt.

„Hand in Hand” heißt das neue Motto des Prinzenpaares und bald wurde auch deutlich, warum das Fliegerlied schon vor der Bekanntgabe mehrmals gespielt wurde. Das Lied ist das Sessionslied des neuen Prinzenpaares und der Flug fand am Abend kein Ende.

Neben dem Prinzenpaar standen am Abend verdiente Vereinsmitglieder im Mittelpunkt. Mit Geschäftsführer Bernd Heiss sowie Beiratsmitglied Ralf Barten wurden zwei Präsidiumsmitglieder des Verbandes der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise begrüßt.

Diese würdigten mit Gudrun Melder, Agnes Kindermann und Theo Veit drei Mitglieder, die seit Jahrzehnten sehr aktiv sind und vor allem das Brauchtum mit dem Tulpensonntagszug in Ehren halten und hier zu den Säulen zählen. Die drei Mitglieder erhielten unter großen Applaus den Verbandsorden des Verbandes. Und auch nach der Auszeichnung erklang das Fliegerlied.
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