Granterather Friedhof: Urnenwand errichtet und Trauerhalle renoviert

Von: hewi
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Realisiert und eingeweiht: (v.l.) Vize-Bürgermeister Walter von der Forst, Bürgermeister Peter Jansen, Karl Mones und Pfarrer Josef Vennedey. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz-Granterath. Die Trauerhalle auf dem Granterather Friedhof wurde renoviert und um ein Kolumbarium erweitert. Damit ist Granterath neben Lövenich und dem Hauptfriedhof in der Stadt der dritte Standort mit einer Urnenwand.

Die Bestattungsform wird von den Bürgern angenommen und auch nachgefragt, weshalb man sich in Granterath für die Errichtung einer Urnenwand ausgesprochen hatte. Darüber hinaus sind die Bodenverhältnisse unter dem Granterather Friedhof nicht optimal und die tatsächlich für Erdbestattungen geeignete Fläche ist eingeschränkt. Der Bezirksausschuss hatte sich daher vor zwei Jahren dafür ausgesprochen, diese Art der Bestattung anzubieten und die Trauerhalle entsprechend zu erweitern.

Federführend in den Bemühungen um eine schleunige Umsetzung war Karl Mones von der Vereinsgemeinschaft. Ihm dankte Bürgermeister Peter Jansen im Rahmen einer kleinen Feierstunde, bei der die Urnenwand von Pfarrer i.R. Josef Vennedey eingesegnet wurde. Er bezeichnete die Trauerhalle als Ort, an dem man der Toten gedenken und mit ihnen in Verbindung bleiben könne. Das Totengedenken sei auch ein Bekenntnis zum Glauben an die göttliche Liebe. Die Trauerhalle sei nun ein „würdevoller Ort des Abschiednehmens und Gedenkens“, erklärte Jansen.

Die Renovierung der Trauerhalle kostete rund 20.000 Euro, wobei Friedhofsamt, Baubetriebshof und Grünflächenamt zusammengearbeitet haben. Die Arbeiten, mit denen im September begonnen wurde, konnten nun abgeschlossen werden. Die defekten Buntglasscheiben wurden ersetzt, die alte Holztür durch eine Doppelglastür ersetzt und das Dach repariert. Auch der Stromzählerkasten verschwand hinter einer Verkleidung.

55 Urnennischen mit Marmorplatten stehen nun zur Verfügung. Am gegenüberliegenden Kopfende soll noch ein Kreuz angebracht werden, das zur neuen Optik des Raumes passt, erklärte Mones.

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