Wassenberg - Gottes Botschaft aus den Lautsprechern

Gottes Botschaft aus den Lautsprechern

Von: kkli
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Beim festlichen Gottesdienst in der Kreuzkirche Wassenberg: Pfarrer Dr. Titus Reinmuth, Superintendent Jens Sannig vom Kirchenkreis Jülich aus Übach, Pfarrer Thomas Bergfeld von der evangelischen Gemeinde Wassenberg/Dalheim und Propst Thomas Wieners von St. Marien Wassenberg zusammen mit den Presbytern der Gemeinde Wassenberg. Foto: Pütz
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Pfarrer Dr. Titus Reinmuth verlässt die evangelische Gemeinde in Wassenberg. Er gestaltet künftig die „Kirche in WDR 2“.

Wassenberg. „Bild der Hoffnung - Dr. Titus Reinmuth ins Amt eingeführt“ titelte die Heinsberger Zeitung am 13. Dezember 2000.

Zwölf Jahre später, am 3. Dezember 2012, wurde Pfarrer Dr. Titus Reinmuth in einem feierlichen Gottesdienst in der vollbesetzten Kreuzkirche und einem anschließenden Empfang im Campanushaus verabschiedet.

Reinmuth wechselt als stellvertretender evangelischer Rundfunkbeauftragter des WDR nach Düsseldorf. Seinen Familienwohnsitz, der zwischen Wassenberg und Birgelen liegt, wird er beibehalten. Dr. Titus Reinmuth setzt mit diesem Wechsel eine schon in der Vergangenheit ausgeübte Aufgabe bei „Kirche in WDR 2“ als Autor fort.

Von tiefer Bedeutung war für viele Besucher das Leitthema „Erinnern und Hoffen“ in der Kreuzkirche. Die hervorragende Gemeindeband, in der Titus Reinmuth auch die Gitarre spielte, schloss mit dem Thema „Deine Zeit“ manche Momente und Lebensabschnitte ein, die einer kritischen Lebensbilanz gleichkommen.

Superintendent Jens Sannig vom Kirchenkreis Jülich, Pfarrer Thomas Bergfeld von der Gemeinde Wassenberg/Dalheim und Propst Thomas Wieners für die katholische Gemeinde St. Marien Wassenberg gaben, wie auch die Vertreter des Presbyteriums der Gemeinde, tief empfundene Segenswünsche mit auf den zukünftigen Weg. Propst Thomas Wieners erklärte : „Der Herr führt Dich jetzt auf das neue Feld der Verkündigung durch das öffentliche Medium des Radios. Er schenke Dir seinen Geist und treffende Worte, damit die vielen Hörer durch Dich die frohe Botschaft erfahren.“

Im evangelischen Gemeindehaus „Campanushaus“ erwies sich die Gemeinde Wassenberg anschließend wieder einmal als wunderbarer Gastgeber in einer Weise, der nichts von Zwang anhaftete.

Die Presbyter, die schon bei der Verabschiedung in der Kreuzkirche ihren Dank und ihre Hoffnungen für die Zukunft äußerten, dankten auch hier durch ihre Sprecher für die verschiedenen Aufgabenbereiche.

Für den ökumenischen Hospizdienst Regenbogen, dem Dr. Reinmuth vorsitzt, sprach sein Stellvertreter Georg Wiefels den Dank vieler Menschen aus, die dort schon Hilfe und Zuspruch in schweren Lebenslagen erfahren haben. Dr. Reinmuth wird noch bis Ende März seine Vorsitzendenposition beim Hospizverein wahrnehmen – bis ein neuer Vorsitzender gefunden sein wird.

Über die Wiederbesetzung der Wassenberger Pfarrstelle gab es bereits einige Informationen. Bei der Ausschreibung habe sich eine Pfarrerin gemeldet. Sie wird am 11. Dezember um 17 Uhr in einer Probeunterrichtsstunde in der Konfirmandengruppe im Campanushaus vorgestellt. Am 16. Dezember um 10.45 Uhr folgt ein Probegottesdienst in der Kreuzkirche. Die Gemeinde ist dazu eingeladen.

Nach Beratungen des Landeskirchenamtes und des Kreissynodalvorstandes wird noch ein Wahlgottesdienst angesetzt. Erst nach Prüfung eventueller Widersprüche wird die Kandidatin entscheiden, ob sie die Wahl annimmt.

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