Gospel-Company: Starke Rhythmen und göttliche Gesänge

Von: Johannes Bindels
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Die Gospel-Company mit Solosängerin Isabell Küpper begeisterte beim Konzert in Heinsberg. Foto: Bindels

Heinsberg. Gospel, ein englischer Begriff für Evangelium, steht für die gesungene christliche Botschaft der Liebe Gottes mit einer Musik, in der Hoffnung ausgedrückt und Kraft getankt werden kann.

Zum Konzert „One Love“ war die Gospel-Company, ein Chor aus Euskirchen, in die Christuskirche in Heinsberg gekommen. In der vollbesetzten Kirche erlebte ein begeistertes Publikum ein mitreißendes Programm bester Gospelmusik. Mit den eingängigen Tönen einer Mundharmonika das traditionelle Gospellied „This Train“ intonierend, begann der 40 Personen starke Gospelchor seinen fast zweistündigen Vortrag.

Begleitet von der Band mit Marie Ranke (Bass), Steffen Florl (Keyboard), Christoph Verneville (E-Piano), Torsten Gehrmann (Gitarre) und Mario Dohansen (Schlagzeug), führte der Chor mit seinen Gospelbeiträgen die große Bandbreite seines Könnens in den Musikrichtungen von Blues, Soul, Jazz bis zum Pop auf.

Gelungene Moderation

Dank der gelungenen Moderation zwischen den Songs erfuhren die Zuhörer, dass die Gospel-Company als Chor vor 26 Jahren gegründet worden ist. „Unser musikalischer Kopf ist Alex Kloss“, hatte Holger Klee, der mit seiner Frau Michaela den Chor leitet, in seiner Moderation mitgeteilt. So war zu erfahren, dass zu den Gründungsmitgliedern auch Pfarrer Martin Jordan und seine Frau Wiltrud gehörten, auf deren Einladung der Chor erstmals in der Region auftrat.

Stolze Gründungsmitglieder

Zuvor hatte Pfarrer Jordan allen gewünscht, dass ein Feuerwerk abbrennen möge. Er hoffte, dass das Publikum mitsingen würde und es den Abend als gemeinsames Tun erleben könne. Dass dieser Wunsch in Erfüllung ging, dafür sorgten der Chor und die Solobeiträge unter anderem von Isabell Küpper, Stefanie Bloch, Toni Orlow, Rebecca Stodden und Torsten Dunkel, der beim Vortrag „One Love“, „Awsome“ und „Oh Happy Day“ das Publikum leidenschaftlich und mitreißend zum Mitsingen brachte.

Aber auch mit bekannten Titeln wie „I still haven´t found“, „I will follow him“ oder „Put a little Love” demons-trierte der Chor, der ohne Dirigent agierte, die Gospel-Stilelemente des Vorsingens und des Antwortens durch die Gemeinde.

Beim rhythmischen Beginn des Beitrages „Africa“, bei dem der Chor klatschte und schnipste, gelang es, eine authentische Stimmung afrikanischer Musik zu zaubern. Das Wort „Company“ bedeute Gemeinschaft, und der Spaß am gemeinsamen Tun steht im Mittelpunkt. So hatten Björn Rink und Holger Klee in ihrer Moderation den Chor beschrieben.

Freude und Fröhlichkeit transportierte der Chor nicht nur durch seine bunte Kleidung. Diesen Kerngedanken auf die Gemeinschaft von Publikum und Mitwirkenden zu übertragen, gelang der Gospel Company bestens. Der Dank für diese Leistung äußerte sich im Applaus des Publikums und dem letzten Zusammensingen von dem bekannten Lied „Oh happy day“ als eine der Zugaben.

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