Goldene Schlemmer-Ente für Mario Kotaska: Lässiger Starkoch stolz

Von: red
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Auftakt des 25. Schlemmer-Marktes Rhein-Maas in Wassenberg am Donnerstagabend: Fernsehkoch Mario Kotaska (2. v. l.) durfte sich über die ­Goldene Schlemmer-Ente freuen. Zu den Gratulanten gehörten Minister Lutz Lienenkämper, Goldschmiedemeister Roland Simons, Bürgermeister Manfred Winkens, Landrat Stephan Pusch sowie Regionalredakteur und Moderator Dieter Schuhmachers (v. r. n. l.). Foto: Anna Petra Thomas
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Der Schlemmer-Markt in Wassenberg steht für Essvergnügen. Foto: Anna Petra Thomas
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Aber auch Trinkgenuss ist Trumpf bei dieser Veranstaltung. Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg. Das Silberjubiläum hat begonnen: Die 25. Auflage des Schlemmer-Marktes Rhein-Maas ist am Donnerstagabend auf dem Wassenberger Roßtorplatz eröffnet worden. Und gleich zum Auftakt gab es schon traditionell einen ­Höhepunkt: die Verleihung der Goldenen Schlemmer-Ente.

Der Ehrenpreis der Schlemmer-Markt-Organisatoren (in diesem Jahr erstmals die Stadt Wassenberg) und unserer Zeitung ging diesmal an einen „Koch mit Leidenschaft“ und „Pop-Star der Creative Cuisine“: Fernsehkoch Mario Kotaska. Er nahm die Auszeichnung sichtlich stolz entgegen und versprach, dass die Goldene Ente zu Hause einen „Ehrenplatz“ erhalten werde.

Zu den Gratulanten gehörten Bürgermeister Manfred Winkens, Landrat Stephan Pusch, Goldschmiedemeister Roland Simons, Regionalredakteur Dieter Schuhmachers und der als ­Ehrengast in Wassenberg weilende nordrhein-westfälische Finanz­minister Lutz Lienenkämper.

Weichenstellung in jungen Jahren

„Bekanntlich werden Weichen für das spätere Leben oft schon in ganz jungen Jahren gestellt“, sagte Landrat Stephan Pusch in der Laudatio. So dürften alle Fans von Mario Kotaska froh sein, dass sowohl seine Mama als auch seine Oma hervorragende Köchinnen gewesen seien. So habe Kotaska es schon immer spannend und faszinierend gefunden, was auf den Tisch gekommen sei.

„Und so konnten Sie früh einen Bezug zu den verschiedenen Lebensmitteln aufbauen. All dies hat Sie zweifellos geprägt.“ Deshalb sei es vielleicht auch gut so gewesen, dass er zwar eine Ausbildung zum Hotelfachmann begonnen, aber nur wenig später auf die Ausbildung zum Koch umgesattelt habe. So habe Kotaska die ersten Schritte eines Weges absolviert, „der zu einer Erfolgsstory werden sollte“: von den Lehr­jahren im Gourmet-Restaurant Imperial Schlosshotel Bühlerhöhe im badischen Bühl bis zum La Societé in Köln – von der Lehrstelle bis zum Stern!

Als Kotaska 2009 einen neuen Weg beschritten und die Firma „bratwerk by mario kotaska“ gegründet habe, um die beste Bratwurst mit der besten Currywurstsoße zu kombinieren, sei auch das wiederum von Erfolg gekrönt gewesen. Pusch: „Das hört sich rückblickend alles so einfach an. Doch Erfolge fallen einem nicht in den Schoß.“ Es gehöre eine Menge dazu: „Kreativität und Engagement, Mut und Entschlusskraft, Können und eben Leidenschaft.“ Wertschätzung, Respekt, Dankbarkeit – auch diese Aspekte würden für Kotaska in Verbindung mit der Frage nach Genuss eine Rolle spielen. Andere Menschen mit genussvollem Essen glücklich zu machen, sei das Rezept von erfolgreichen Köchen. So auch das von Kotaska.

„Genießer sind mir am allerliebsten und natürlich diejenigen, die alles, was ich gekocht habe, restlos aufessen!“ Mit diesem Zitat, mit dieser Einstellung spreche Kotaska den Machern des Schlemmer-Marktes aus dem Herzen. Denn Genuss schreibe sich diese Veranstaltung – nunmehr bereits zum 25. Mal – auf ihre Fahnen. Und ­Genuss sei auch ein Thema, das die hiesige Region insgesamt stärker in den Blickpunkt rücken wolle.

­Kotaska setze als Koch jederzeit auf Perfektion, doch stehe auch für Spaß und Freude am Kochen. Er könne sternedekorierte Gourmet-Küche, aber er realisiere gekonnt auch andere Geschmackserlebnisse mit innovativer Note, wie sowohl sein preisgekröntes Bratwerk-Konzept als auch sein ausgezeichnetes Streetfood-Kochbuch beweisen würden. Bei all seinen Vorhaben dürfe es eines bei Kotaska nie geben: Abstriche bei der Qualität.

Ob mit seinen unzähligen Auftritten in der deutschen Fernsehlandschaft, von den „Kochprofis“ bis zur „Küchenschlacht“, ob mit seinem Kochbuch oder mit Kochkursen in seiner Genussschule sowie mit vielen, vielen anderen Aktionen: Kotaskas Beitrag zur kulinarischen Aufklärung in Deutschland könne sich sehen lassen, lobte Pusch. „Und vor allem: Er kommt an!“

Dass er dabei als der lässigste unter den Starköchen gelte, könne nur von Vorteil sein. Denn mit seiner unkomplizierten, flotten Art spreche Kotaska vor allem junge und jung gebliebene Menschen an. Gerade auch junge Menschen für die Themen „Bewusste Ernährung“ und „Kochen“ zu begeistern, stelle eine besondere Herausforderung dar. Nicht nur um den Berufsstand des Kochs populärer zu machen, sondern auch, damit Kotaskas persönliches Ziel in Erfüllung gehen möge: dass die Menschen beim Thema Essen ein wenig mehr nachdenken.

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