Götz Alsmann: Vorpremiere mit Spaß und Sprachkunst

Von: Helmut Wichlatz
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Ein Meister seines Fachs: Götz Alsmann auf der Stadthallenbühne in Erkelenz. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz. Götz Alsmann ist ein Multitalent. Wer ihn nicht als Moderator und Showmaster kennt, dem sind vielleicht seine musikalischen Experimente und Leidenschaften bekannt. In der Stadthalle präsentierte er mit seiner Band eine einzigartige musikalische Reise durch Italien.

Dabei wurden die Stücke von Alsmann und seinen Musikern neu interpretiert und teilweise auch arrangiert. Über allem lag dabei eine ordentliche Prise Jazz, durch die die Zuhörer die Stücke völlig neu erlebten. Rund 600 Zuhörer waren bei strahlendem Wetter in die Stadthalle gekommen, um Alsmann zu erleben. Und was er ihnen präsentierte, war besonders.

Denn offiziell wird das Programm noch nicht gespielt. Die Vorpremiere lebte daher auch immer wieder von den spontanen Ideen des Musikers, wenn er eine Moderation um einen Gag anreicherte oder einen neuen Übergang zwischen zwei Stücken ausprobierte. Darüber hinaus war es eine Premiere, denn Alsmann hat es bislang in rund 30 Jahren noch nie nach Erkelenz verschlagen.

„Götz Alsmann … in Rom“ wird erst im September offiziell Premiere feiern. Im benachbarten Hückelhoven war der Künstler mit seinem letzten Programm zu Gast, bei dem er das Publikum schon zu einem musikalischen Ausflug nach New York eingeladen hatte.

Die Band besteht aus Alfrit Maria Sicking am Vibraphon und Xylophon, Schlagzeuger Rudi Marhold und Ingo Senst am Kontrabass sowie Markus Paßlick an den Percussions. Alsmann selbst fühlte sich neben dem Klavier vor allem an seiner Ukulele wohl.

Gemeinsam interpretierten sie typisch italienische Lieder und Melodien neu, zum Beispiel Hits von Adriano Celentano. Aber auch Verdis Ouvertüren blieben nicht verschont von der Spielfreude der Band. Mit „Arrivederci Roma“, „Quando, quando, quando“, „Mambo italiano“ oder dem unvergessenen „Azzuro“ bedienten sie sich auch gängiger Stereotype, die einem einfallen, wenn man an Italien denkt.

In ihrer Interpretation waren die Stücke jedoch anders und oftmals erst beim zweiten Hinhören eindeutig zu erkennen. Darüber hinaus wurden sie auch stellenweise umgetextet, wobei Alsmanns berühmte Sprachkunst sich entfalten konnte.

Und so wurde aus „Typisch italienisch“ ein „Typisch Alsmann“, an das sich die Zuhörer sicher noch lange und gerne erinnern.

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