Glanzvoller Premiere für den neuen Dirigenten

Von: Utz Schäzle
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Der Instrumentalverein St. Marien Straeten mit seinem neuen Dirigenten Jan van Hulten, gestaltete seine Musik zum Advent in der Pfarrkirche äußerst erfolgreich. Foto: Utz Schäzle

Heinsberg-Straeten. Eine glanzvolle Premiere bescherte der Instrumentalverein St. Marien Straeten ihrem neuen Dirigenten Jan van Hulten. In der Pfarrkirche Straeten fand das traditionelle Adventskonzert bereits zum 20. Mal statt. In diesem Jahr stand es unter dem Motto: „Wir schenken ihnen Musik zum Advent.“

Eine ebenso originelle wie auch sehr schöne Idee, anderen Menschen mit Musik eine Freude zu bereiten. Und das muss nicht immer alles Advents- oder Weihnachtsmusik sein, wie man sie jetzt vielerorts hört.

Die Musikerinnen und Musiker des großen Blasorchesters boten mit ihrem neuen Dirigenten eine Auswahl moderner Kompositionen in traditionell bester Blasmusik. So begann das Konzert mit dem „Halleluja Chorus“ von Georg Friedrich Händel in einem Arrangement von J. Bulocka.

Modern und dynamisch, mal leise dann wieder crescendierend, führte der umsichtig leitende Dirigent das Orchester zu einem punktgenauen Abschluss. Schon dieses erste Stück ließ aufhorchen, denn mit Leidenschaft und dynamischer Spielweise wurde ein voller Orchesterklang erreicht. Scheinbar hat Jan van Hulten seine eigene Begeisterung für die Blasmusik erfolgreich auf die Musikerinnen und Musiker des IVS übertragen können.

Sehr engagiert, informativ und mit Humor führte Andreas Evers durch das Programm. „Fate of the Gods“ oder – Schicksal der Götter – basiert auf Geschichten der nordischen Mythologie. Eine Herausforderung für jedes Blasorchester, mit Horn-Trompeten- und Oboensolis sowie mit rhythmischen Raffinessen gespickt, endet es schließlich in einem furiosen Finale.

„Klangschöne Gruselwelt“

Klangschön und technisch sicher überzeugte Janina Korsten mit ihrem Klarinettensolo in „A little Love Song“. Mit den „Highlights des Musicals Tanz der Vampire“ entführten die Musiker die Zuhörer musikalisch in eine „klangschöne Gruselwelt“.

Annemie Keulen las die spannende Weihnachtsgeschichte „Der Esel des Nikolaus“ vor . Zusammen mit dem amerikanischen Weihnachtslied „Marys Boy Child“ verlieh dies dem ersten Konzertteil, den festlich adventlichen Rahmen.

Ein konzertanter Höhepunkt war dann „A Christmas Carol Fantasy“ in einem Arrangement von Takashi Hoshide. Blasorchester mit Orgelbegleitung jazzig und rockig mit einem schönen Posaunensolo, und einem klanggewaltigen Schluss mit Voll-Orgel. Das war Gänsehaut pur.

Mit den IVS-Music-Kids verstärkte man sich zusammen mit dem Ausbildungsorchester zu einem großen Blasorchester, und spielte gemeinsam die „Abington Ridge Overture“.

Mit dem Ausbildungsorchester geprobt und den Nachwuchs für das Konzert vorbereitet hat erstmals Michael Knoben. Die sechs Minis des Instrumentalvereins (fünf Es Alt-Saxofone und ein TenForsaxofon) spielten gekonnt das bekannte „Dona Nobis Pacem“.

Die Saxofon-Familie wurde dann komplettiert durch ein Sopran- und ein Bariton-Saxofon. Somit war ein Saxofonoktett zusammengestellt, das dann „My Heart Will Go On“ in einem Arrangement von Friedel Thevihsen spielte.

Langer Applaus, verdientes Lob

Mit „Feliz Navidad“ verabschiedete sich das große Blasorchester des Instrumentalvereins St. Marien Straeten. Der lang anhaltende Schlussapplaus war für den neuen Dirigenten Jan van Hulten, und für die Musikerinnen und Musiker der verdiente Lohn, für ein wunderschönes musikalische Geschenk zum Advent.

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