Gitarren-Workshop, Ausflüge und mehr Sport geplant

Von: Anna Petra Thomas
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Uwe Jakeit (li.) und Pfarrer Sebastian Walde beim Auspacken der Lebensmittel für den Mittagstisch im „LoonyDay“. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Mit Uwe Jakeit (45) präsentiert die evangelische Kirchengemeinde Heinsberg einen neuen Mitarbeiter für das Jugendcafé „LoonyDay“ in Heinsberg. Die Einrichtung für die offene und mobile Jugendarbeit in einem ehemaligen Ladenlokal der Innenstadt wird gemeinsam getragen von der evangelischen Kirche, dem katholischen Kirchengemeindeverband Heinsberg-Waldfeucht und der Stadt Heinsberg.

Mit Jakeit habe man jemanden für die Jugendarbeit gefunden, der sehr viel Erfahrung mitbringe, erklärt Pfarrer Sebastian Walde zu der Personalentscheidung. Der neue Mann im „LoonyDay“ ist ausgebildeter Erzieher und hat bis zu seinem Wechsel in das Jugendcafé in der stationären Jugendhilfe gearbeitet, „in klassischen Kinderheimen“, erklärt er. Er ist verheiratet, wohnt in Hückelhoven und hat zwei Kinder.

Weitere Mitarbeiter im Jugendcafé, beschäftigt in Teilzeit beim katholischen Kirchengemeindeverband, sind Fabian Scheuvens und Sabine Kolodziej, die seit Öffnung der Einrichtung im Jahr 2012 an Bord ist. „Von ihrer Erfahrung kann ich natürlich jetzt auch profitieren“, erklärt Jakeit.

Am Konzept der Einrichtung will der neue Mann gar nichts verändern, sich jedoch mit eigenen Projekten in die Arbeit einbringen. So plant er zum Beispiel für den Sommer dieses Jahres an vier Samstagen einen Gitarren-Workshop oder neue Ausflüge, etwa eine Tour zur Wasserski-Anlage in Langenfeld. Verstärkt will er sich auch in die mobile Jugendarbeit einbringen. „Ball unterm Arm“, lautet hier sein Motto, mit dem er die Jugendlichen animieren möchte, mit ihm zwecks sportlicher Aktivitäten zum Lago Laprello zu kommen.

Derzeit bestehe bereits ein Sportangebot in der Halle, das sehr gut angenommen werde. Die Jugendlichen fänden inzwischen auch direkt den Weg dorthin, erklärt Jakeit. Die Einrichtung selbst würden derzeit vermehrt Flüchtlinge besuchen, berichtet er weiter. Sie kämen mit den Stammbesuchern sehr gut zurecht, da der überwiegende Teil davon selbst einen Migrationshintergrund habe.

Drogen seien sicherlich auch weiterhin ein Thema, sagt er auf Nachfrage, „für die Einrichtung nicht problematisch, für Heinsberg schon“. Hier sei man jedoch mit dem Jugendamt im Gespräch. Hilfe bietet die Einrichtung auch weiterhin intensiv in puncto Bewerbung an. Das Alter der Besucher, bis zu 65 pro Tag, reiche vom Fünftklässler bis zum 27-Jährigen, erklärt er.

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