Gewerbering: Ehemaliger Apotheker wird Vorsitzender

Von: hewi
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Hans Kühle bezeichnet sich selbst als „einen der Geburtshelfer“ des Gewerberinges. Foto: hewi

Erkelenz. Hans Kühle ist der neue Vorsitzende des Gewerberings in Erkelenz. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde er zum Nachfolger von Rainer Rösken gewählt. Dieser hatte das Amt aus gesundheitlichen Gründen abgeben müssen, sein Stellvertreter Carsten Forg steht aus beruflichen Gründen ebenfalls nicht mehr zur Verfügung.

Geschäftsführer Frank Rucman hatte die Aufgaben kommissarisch übernommen, bis ein geeigneter Kandidat gefunden war. Diesen fand man in Hans Kühle, der sich selbst als „einen der Geburtshelfer“ des Gewerberinges bezeichnet. Der ehemalige Apotheker gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Händlervereinigung und sei schon deshalb bereit, die Aufgabe zu übernehmen, erklärte er. Denn „es ging um die Wurst“, wie Rucman bei der Versammlung betonte. Vielmehr um die Handlungsfähigkeit des Gewerberinges.

„Ich kann den Verein nicht den Bach runtergehen lassen“, erklärte Kühle. Als Stellvertreterin steht ihm die bisherige Beisitzerin Barbara Ulrich zur Seite. Kühle sieht seine Aufgabe vor allem darin, alle Interessen der Mitglieder zu vertreten. „Da ich keine persönlichen geschäftlichen Interessen mit meinem Posten verbinde, kann ich für alle gleichermaßen sprechen“, ist er sich sicher.

Der Vorstand komplettiert sich mit Stefan Lemmen als Kassierer, Sven Böstinghaus als Schriftführer sowie den Beisitzern Markus Fränzgen, Dirk Rösken, Patrick Stracke und Helmut Dahlen.

Mit neuem Vorstand hat der Verein auch den Schwung, um neue Ideen umzusetzen. Eine davon stellte Metzgermeister Dirk Rösken vor: „Erkelenz grillt“. Sie treffe den Nerv der Leute, ist sich Rösken sicher. Denn Grillen steht hoch im Kurs. Noch spannender wird es, wenn es sich um eine Grillmeisterschaft handelt.

Ganz im Stile der Kochshows treten bis zu zwölf Mannschaften aus ganz Deutschland gegeneinander an und grillen, was die Juroren zuvor in die Tüten gepackt haben. Dabei kann ein Team auch durchaus aus bis zu zehn Personen bestehen, betonte Rösken. Er selbst sei erstaunt gewesen, wie beliebt Grillen bei den Menschen ist. Umso spannender wird es daher, wenn die Teams aus allen Teilen Deutschlands antreten und neue Ideen mitbringen.

Die Aufgabe ist an sich „einfach“: Mit den Zutaten muss ein Viergänge-Menü entstehen, das sich sehen und vor allem den kritischen Beurteilungen der Jury standhalten kann. Mit dem Grill-Event soll am 6. und 7. Mai 2017 der Erkelenzer Fahrradfrühling flankierend begleitet werden. Damit die Grillmeisterschaft aber den anderen Aktivitäten rund um den Fahrradfrühling nicht im Weg steht, wird das Wettgrillen auf die Kölner Straße verlagert.

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