Gesundheitskarte für Flüchtlinge gefordert

Von: ger
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Wassenberg. Flüchtlinge in Wassenberg sollen eine Gesundheitskarte bekommen. In einem Antrag an Bürgermeister Manfred Winkens fordern die Grünen, dass die Stadt der Rahmenvereinbarung zwischen dem Land NRW und den gesetzlichen Krankenkassen beitritt.

Wenn Flüchtlinge diese Karte haben, müssen sie nicht länger jede Behandlung einzeln beantragen, sondern können direkt zum Arzt gehen. Allerdings kann die Karte in teilnehmenden Kommunen frühestens zum 1. Januar 2016 eingeführt werden. Über ihre Teilnahme müssen die Städte und Gemeinden in NRW selbst entscheiden. Für die Versicherten der Krankenkassen habe die Regelung, laut NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens, keine Folgen, denn für die Krankenkosten von Flüchtlingen kämen weiterhin die Kommunen auf.

Mit der Gesundheitskarte würden die Voraussetzungen zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Flüchtlingen und zur Entlastung der Kommunen geschaffen. Mit ihrer Einführung zahlen die Städte der jeweiligen Krankenkasse pro Flüchtling und Monat 200 Euro. Die Wassenberger Grünen möchten in der Sitzung des Schul-, Sozial- und Jugendausschusses am kommenden Mittwoch darüber abstimmen lassen, ob die Stadt Wassenberg dieser Regelung beitritt. Demnach soll die Verwaltung alle nötigen Schritte zur Einführung der Gesundheitskarte für Flüchtlinge einleiten.

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