Gesangsensemble und Quartettverein bieten glanzvolles Konzert

Von: Johannes Bindels
Letzte Aktualisierung:

Wassenberg. Die Ankündigungen versprachen den Liebhabern von Operette, Musical und Filmmusik ein reichhaltiges Programm. Eingeladen hatten der Kultur-Förderverein, die Stadt Wassenberg und der Quartettverein Myhl in das Forum der Betty-Reis-Gesamtschule zu bekannten Melodien aus dem genannten Genre, vorgetragen vom klassischen Gesangensemble „Prima è Voce“.

Der Vorsitzende des Quartettvereins Myhl, Norbert Rexing, begrüßte im vollbesetzten Forum ein erwartungsvolles Publikum. Mit der Ankündigung des Ensemble „Prima è Voce“ und dem Chor des Quartettverein Myhl unter Leitung von Hermann Josef Kitschen als Dirigent brandete erster Beifall auf.

Das Programm begann mit dem Vortrag vom „Ol´Man River“ des fast fünfzig Mann großen Chors des Quartettverein Myhl unter seinem Dirigenten Hermann Josef Kitschen. Begleitet wurde der Chor durch Regionalkantor Winfried Kleinen am Klavier. Mit den Liedern „Wunderbar“ (aus dem Musical Kiss me Kate) und der Filmmusik „Exodus“ aus dem gleichnamigen Film endete der erste Programmpunkt.

Das Ensemble „Prima è Voce“ mit Delyara Schroeder (Sopran), Marianna Stass (Sopran), Rauf Berman (Tenor und Violine), Ruslan Aliyev (Bariton) und Hans-Günter Leuchter am Klavier und als Moderator beschreiben ihr Angebot als „ein heiteres Feuerwerk bunter Melodien aus Oper, Operette und Lied“ vorgetragen in einer „glanzvoll-glamourösen und spritzig-heiteren Show.“ Diesen Anspruch setzte es um, wie auch der Beifall des Publikums bezeugte. Im Wechsel von Solo-Auftritten („Il bacia“ von Delyara Schroeder „Höre ich Zigeunergeigen“ aus Gräfin Mariza von Marianna Stass oder „Du bist die Welt für mich“ von Rauf Berman), Duett, Terzett und Quartett („Brüderlein und Schwesterlein“ aus der Operette „Die Fledermaus“) präsentierte das Ensemble die ganze Bandbreite ihres Könnens.

Hans-Günter Leuchter moderierte zwischen den einzelnen Beiträgen und gab dem Publikum musikgeschichtliche Informationen zur Entstehung der jeweiligen Musikvorträge. Wundervoll die volle stimmliche Präsens der Sopranistin Marianna Stass, raumfüllend bei ihrem Solo „Höre ich Zigeunergeigen“. Auch Ruslan Aliyev präsentierte sich als Bariton dominant und voluminös bei seinem Vortrag der „Dunkelrote Rosen“ aus „Gasparone“.

Walzer auf der Bühne

Aber auch Rauf Berman als Tenor wie auch Deylara Schroeder als Sopran präsentierten sich auf Augenhöhe mit den anderen Ensemblemitgliedern, wie Schroeder im Duett mit Stass bei „I Could Have Danced All Night“ aus „My Fair Lady“ bewies. Besonderen Beifall fanden die spontanen Einlagen des Ensembles, als dieses Damen und Herren des Publikums als Tanzpartner beim Walzer auf die Bühne bat. Im letzten Programmblock agierte dann das Ensemble mit dem Chor des Quartettverein Myhl zusammen. Gelungen sowohl „Wien, du Stadt meiner Träume“ ebenso wie „Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände“ aus „Viktoria und der Husar“. Dass der attraktive Ruslan Aliyev bei seinem Vortrag „Dunkelrote Rosen“ einige Damen im Publikum rote Rosen überreichte, werden diese wohl nicht so schnell vergessen. Mit den Beiträgen „Der Wassermann“, „Hare Krishna“ und „Lasst den Sonnenschein“ in euch hinein, alle aus dem Musical „Hair“, endete das Programm nach fast dreistündiger Unterhaltung.

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