Gesamtschule Gangelt-Selfkant: „Rundlaufen“ soll Kids an die Platte locken

Von: dawin
Letzte Aktualisierung:
11620115.jpg
Sportlehrer Björn Schimitzek im Kreise der siegreichen Jungen und Mädchen beim schulinternen Wettbewerb für den Tischtennis-Milchcup. Foto: dawin

Selfkant-Höngen. Milch macht müde Männer munter. Aber nicht nur die. Auch Kindern macht der tierische Trunk schnelle Beine. So sieht es die Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW und veranstaltet den traditionellen landesweiten Milchcup im „Tischtennis-Rundlauf-Wettbewerb“, bei dem sich, abweichend von der offiziellen Disziplin, zwei Vierer-Teams an der grünen Platte gegenüberstehen.

Auch für die Gesamtschule Gangelt-Selfkant ist das Turnier einmal mehr eine willkommene Gelegenheit, um sich zum einen regional, vielleicht auch überregional in Szene zu setzen und um zum anderen den Teamgeist der Schüler zu fördern.

„Wir nehmen in diesem Jahr zum dritten Mal am Milchcup teil“, freut sich Sportlehrer Björn Schimitzek über die neue Herausforderung an der grünen Platte, der die Akteure nicht chancenlos entgegenfiebern: „Immerhin konnten wir 2014 mit dem 5er-Jahrgang der Jungen bis ins Finale vorstoßen. Leider haben wir dann verloren“, erinnert sich Schimitzek.

Die drei Teams, die am 23. Februar beim Bezirksturnier in Grevenbroich mit den Konkurrenten anderer Schulen aus den Kreisen Heinsberg und Aachen um Punkte kämpfen, wurden jetzt im schulinternen Wettstreit in der Turnhalle Höngen ermittelt: jeweils eine Jungen-Mannschaft des 5er- und 6er-Jahrgangs sowie eine Mädchen-Mannschaft des 5er-Jahrgangs.

Insgesamt hatten sich 13 Mannschaften – darunter erfreulicherweise zwei Mädchen-Teams – angemeldet; insgesamt waren 65 Schüler am Start. Die Gewinner vertreten die Farben der Gesamtschule Gangelt-Selfkant beim Bezirksturnier. Und sollte man dort auf dem Siegertreppchen landen, führt der Weg weiter nach Düsseldorf, dort steigt das große Finale.

Eines ist den schulinternen Siegern schon jetzt sicher: Sie haben automatisch die Qualifikation zum Talentwettbewerb, der vom Kreis Heinsberg initiiert wird, in der Tasche.

Der Milchcup-Wettbewerb hat für Sportlehrer Schimitzek zwei Vorteile. „Einerseits wird das Miteinander der Kinder gestärkt. Und wir können vielleicht den ein oder anderen für das Tischtennis begeistern, das ein Nischendasein führt.“

Von daher sind auch die Selfkänter Tischtennisvereine bemüht, das Spiel mit der flotten Zelluloidkugel schmackhaft zu machen. So stellte etwa der TTC Höngen die vereinseigenen Tischtennisplatten zur Verfügung, ohne die, so Schimitzek, ein „so tolles Turnier nicht möglich gewesen wäre“.

Auch die Vorsitzende vom TTC Tüddern, Ruth Mulder, sieht in dem Milchcup-Turnier „eine gute Chance“, die Werbetrommel für die Sportart zu rühren. Unter ihrer Regie wird in den nächsten Tagen die Milchcup-Vorrunde für die Dritt- und Viertklässler der Astrid-Lindgren-Schule und der Westzipfel-Schule im Selfkant abgewickelt.

Auch diese Siegerteams – sechs werden es sein – werden bei der Entscheidung in Grevenbroich am 23. Februar mit von der Partie sein. „Es ist wichtig für die Vereinsarbeit, Nachwuchs zu bekommen“, meint Ruth Mulder. Vielleicht macht’s am Ende doch die Milch.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert