Gerderhahner Weihnachtsdorf wächst weiter

Von: gp
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Auch der mit kunstvollen Bastelarbeiten gestaltete Stand von Christa Rodenbüscher (r.) war für die zahlreichen Besucher des diesjährigen Ger- derhahner Weihnachtsdorfes ein Highlight. Foto: Passage

Erkelenz-Gerderhahn. Die Luft war geschwängert vom Duft frischer Reibekuchen, Bratwürsten und Glühwein. Und die zahlreichen Besucher des 6. Gerderhahner Weihnachtsdorfes machten kräftig Gebrauch von den kulinarischen Angeboten, die dieser Weihnachtsmarkt zu bieten hatte.

Doch es waren nicht nur die Gaumenfreuden, die die Besucher an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in das beschauliche Ger- derhahn gelockt hatten. Insgesamt hatten die Organisatoren 67 Aussteller und Hobbykünstler für ihren diesjährigen Weihnachtsmarkt verpflichten können.

Angefangen hatte es mit dem Missionskreis der Gerderhahner Pfarrgemeinde: Ein ganzes Jahr verbrachten die überwiegend weiblichen Mitglieder dieses Kreises ihre Freizeit mit Häkeln, Stricken und Basteln. Alljährlich zur Adventszeit wurde der Bevölkerung die Gelegenheit geboten, diese Produkte käuflich zu erwerben.

Verwendung fand letztlich der Reinerlös aus diesen Aktionen ausnahmslos für Schwester Wilhelmina, einer aus Gerderhahn stammenden Ordensfrau, die seit mehr als 50 Jahren als Missionarin in Brasilien tätig ist. So wird sich Schwester Wilhelmina auch diesmal über einer stattliche Spende freuen können, die ihr die Menschen aus ihrem Heimatdorf aus dem Erlös des Weihnachtsmarktes zufließen lassen.

Waren es in der Vergangenheit neben der Mehrzweckhalle acht Höfe, auf denen die Händler ihre Angebote anpriesen, konnte das Angebot nun um weitere zwei Höfe ausgedehnt werden. Neben liebevoll gestalteten Bastelarbeiten aus Holz und weiteren Materialien bereicherten Modeschmuck, Hand- und Häkelarbeiten das Angebot.

Selbstgemachte Liköre und Honig aus eigener Produktion vervollständigten das kaum überschaubare Angebot. Abgerundet wurde dieser Weihnachtsmarkt mit einer Cafeteria und selbstgebackenen Kuchen. Die zahlreichen Helferinnen, die sich allesamt ehrenamtlich in der Dienst der guten Sache stellten, kamen mit den Bestellungen der Besucher nach Kuchenwünschen kaum nach.

Beteiligt waren erneut viele Bewohner von Gerderhahn. Neben den Mitgliedern der Kirchengemeinde brachten sich sowohl die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr, die St.-Hubertus-Schützen wie auch der Karnevalsverein mit seiner Gefolgschaft zum Gelingen dieses erneut hervorragend gestalteten Weihnachtsdorfes ein.

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