Hückelhoven-Hilfarth - Generationencampus nimmt Gestalt an

Generationencampus nimmt Gestalt an

Von: koe
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In luftiger Höhe stießen Peter Greven, Bernd Bogert und Bauleiter Ben Gödecke auf das neue Generationencampus an. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Hilfarth. „Die Hilfarther lieben ihr Hilfarth, und so können wir sicher sein, dass auch die Ältergewordenen sich im Generationencampus hier wohlfühlen.“ Diese Feststellung traf Bernd Bogert, Geschäftsführer der Sankt-Gereon-Seniorendienste, beim Richtfest am Generationencampus an der Callstraße.

Es waren rund 70 Personen, die Peter Greven von der Architekturgalerie begrüßen konnte, unter ihnen Vertreter der Stadt Hückelhoven mit dem stellvertretenden Bürgermeister Dieter Geitner an der Spitze, Vertreter der am Bau beteiligten Firmen und künftige Eigentümer und Bewohner des Generationencampus.

Der Architekt zeigte sich erfreut, letzteren Gästen ein neues Zuhause bieten zu können, in dem sie sich wohlfühlen würden. Auf dem Areal Ecke Callstraße/Lärchenweg entstehen zurzeit eine Betreuungseinrichtung für Menschen mit Hilfebedarf (Tagespflege) sowie 17 Mietwohnungen und ein Pflegestützpunkt, die von der St. Gereon Seniorendienste GmbH betrieben und vermietet werden. Darüber hinaus sind 22 Eigentumswohnungen und fünf Bungalows für die Fertigstellung im Dezember 2016 in Arbeit.

„Der demografische Wandel ist eine der bedeutendsten Herausforderungen unserer Gesellschaft“, betonte Bernd Bogert. Die Stadt Hückelhoven handele weitsichtig und habe viele qualifizierte Bauprojekte in Verbindung mit der Tagespflege realisiert. Für den Generationencampus sei die optimale Lage von besonderer Bedeutung. Hier sei ein eigenständiges Leben in einer guten Nachbarschaft und mit entsprechenden Hilfsangeboten bis zum Lebensende garantiert.

„Wenn tatsächlich mehr ambulante Pflege das politische Ziel ist, müssen dafür auch die entsprechenden Wohnungen hergestellt werden“, betonte Bernd Bogert. Dieter Geitner bekräftigte, der Generationencampus entstehe „am rechten Fleck“. Die Bewohner könnten hier am Geschehen in der Stadt Hückelhoven teilnehmen.

Den Richtspruch nahm der Bauleiter der ausführenden Firma, Bernd Gödecke, vor. Peter Greven und Bernd Bogert nahmen da gerne die Strapaze in Kauf, auf das hohe Gerüst des neuen Gebäudes zu klettern. Dafür wurden sie nach altem Zimmermannsbrauch entschädigt, da sie zusammen mit Bernd Gödecke mehrere Schnäpse vertilgen mussten und die leeren Gläser dann von oben zielsicher in einen Container werfen konnten.

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