Gemeindeleben durch Fusion erhalten

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Hückelhoven/Erkelenz. Die beiden Gemeinden der Neuapostolischen Kirche in Erkelenz und Hückelhoven werden am Mittwoch, 5. April, fusionieren.

Die neue Gemeinde wird das Kirchengebäude in der Martin-Luther-Straße 40 nutzen, bislang Heimat für die Kirchenmitglieder der Gemeinde Hückelhoven.

Die Entscheidung wurde nach Angaben der Neuapostolischen Kirche, Bezirk Alsdorf, auf Basis der demografischen Entwicklung getroffen. „Die neue Gemeinde hat mit ihrer deutlich stärkeren Mitgliederzahl neue und vielfältigere Möglichkeiten kirchlicher Aktivitäten“, sagt Bernd Gessner, Leiter des Bezirks Alsdorf und damit für elf Neuapostolische Gemeinden in der Region verantwortlich.

Entscheidungen für Gemeindezusammenlegungen gingen immer intensive Überlegungen voraus, erläutert er. „Manchmal haben wir aber keine andere Möglichkeit, wenn wir das aktive Gemeindeleben erhalten wollen.“

Die Neuapostolische Kirche ist seit über 90 Jahren in Hückelhoven vertreten. Die Gemeinde Hückelhoven wurde im Dezember 1923 gegründet. Als erster Versammlungsraum diente die Schreinereibaracke der Zeche Sophia-Jacoba. Als die „Trosthütte“, wie die Schreinereibaracke genannt wurde, abgerissen wurde, durfte die Gemeinde das Baumaterial aus dem Abriss zum Bau einer neuen Kirche verwenden.

Diese Kirche entstand auf einem kostenlos zur Verfügung gestellten Grundstück an „In der Schlee“. Am 1. August 1962 wurde die Kirche, Martin-Luther-Straße 40, geweiht. Es dient seitdem als Versammlungsstätte für die Gottesdienste am Sonntag und Mittwoch sowie weitere Veranstaltungen.

Kirche in Erkelenz wird entweiht

Erste Gottesdienste fanden in Erkelenz ab 1949 als Tochtergemeinde der Gemeinde Hückelhoven statt. Die Gemeinde Erkelenz wurde 1971 selbstständig. Das erste eigene Kirchengebäude in der Glück-Auf-Straße 37 wurde am 31. August 1976 geweiht. Der Vorsteher der Gemeinde wird von Priestern und Diakonen sowohl in der seelsorgerischen und administrativen Arbeit unterstützt. Sie alle engagieren sich ehrenamtlich in der Kirche.

Die Entweihung des Kirchengebäudes in Erkelenz, Glück-Auf-Straße 37, wird am Sonntag, 2. April durch den für den Bezirk Alsdorf zuständigen Bischof Ralf Flore durchgeführt. Am 5. April wird dann Apostel Franz-Wilhelm Otten in einem Festgottesdienst in Hückelhoven den Zusammenschluss beider Gemeinden vollziehen.

„Das Grundstück mit Kirchengebäude an der Glück-Auf-Straße wird einer neuen Nutzung zugeführt“, teilt die Neuapostolische Kirche, Bezirk Alsdorf, mit.

Die neue Gemeinde Hückelhoven zählt 328 Mitglieder, von denen etwa 120 regelmäßig die Gottesdienste besuchen. Diese finden am Sonntag um 9.30 Uhr und am Mittwoch um 19.30 Uhr statt.

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