Gemälde von Irene Heinen: Aussdrucksstark, harmonisch, berührbar

Von: defi
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Die Künstlerin Irene Heinen stellt zurzeit im Kompetenzzentrum der Raiffeisenbank Heinsberg ihre ausdrucksstarken Gemälde vor. Bankdirektor Thomas Giessing (l.) und Filialleiter Heiner Windeck zeigten sich beeindruckt. Foto: defi

Heinsberg. Johann Wolfgang von Goethe sei der treffliche Satz zuzuschreiben „Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen, und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen“, sagte Bankdirektor Thomas Giessing zu den Besuchern der Vernissage zur aktuellen „Kunst in der Bank“-Ausstellung im Kompetenzzentrum Heinsberg der Raiffeisenbank.

Irene Heinen, Künstlerin aus Heinsberg, zeigt im Rahmen der beliebten Ausstellungsreihe ihre Gemälde im Foyer und der ersten Etage der Bank an der Siemensstraße. Thomas Giessing: „Treffliche Gemälde sehe ich heute in großer Anzahl.“ Mit ihrer Ausstellungsreihe „Kunst in der Bank“ biete die Raiffeisenbank, so Giessing, heimischen Künstlern in ihren drei Kompetenzzentren in Gangelt, Geilenkirchen und Heinsberg seit Jahrzehnten eine Plattform, ihre Werke zu präsentieren. „Und wir können mit etwas Stolz sagen, dass die Warteschlange interessierter Künstler – ganz besonders für die Räume, in denen wir uns gerade befinden – ganz schön lang sind“, formulierte Giessing.

Große Resonanz

Die tolle Resonanz schon zur Vernissage zeige, so Bankdirektor Thomas Giessing, dass die Raiffeisenbank mit der Auswahl der aktuell präsentierten Künstlerin voll ins Schwarze getroffen habe. Irene Heinen habe sich in der Kunstszene längst einen guten Namen erworben. Ursprünglich sei die Ausstellung der Bilder von Irene Heinen bereits im Frühjahr dieses Jahres eingeplant gewesen, „aber die Werke von Irene Heinen waren so begehrt, dass sie von Kunstfreunden im Eiltempo alle weggekauft wurden.“ Giessing: „Die Künstlerin musste also erst einmal für Nachschub sorgen.“ Jedes einzelne Bild male die Künstlerin mit der für sie bekannten Hingabe und malerischen Leidenschaft. „Ausdrucksstark, harmonisch, völlig unterschiedlich, das waren Worte, die mir beim Betrachten der Bilder zuerst durch den Kopf gingen“, bekannte Giessing in seiner Einführungsrede.

Die Künstlerin setze sich mit Farben, Formen und Techniken stark auseinander. Obwohl Autodidaktin, die eigentlich nur zum Spaß und für sich selbst male, wie sie selber sage, zierten ihre Bilder inzwischen enorm viele Wände bei Privatsammlern oder in öffentlichen Gebäuden. Schnell seien Kunstkreise auf sie aufmerksam geworden. Thomas Giessing: „Irene Heinen bekam unendlich viele Ausstellungsangebote von Kunstvereinen, Galerien und Wirtschaftsunternehmen.“ Als eine wichtige Station auf ihrem Weg zur „angesagten Künstlerin“ bezeichnet Irene Heinen das Haus Hohenbusch in Erkelenz.

Bilder zum Anfassen

Hier sieht sie, durch ihren damaligen Dozenten Peter Valentiner inspiriert, die Wurzeln ihrer Malerei. Giessing: „Aber wahrscheinlich hat ihr Dozent hier etwas geweckt, was nicht länger in ihr schlummern durfte.“ Diesmal darf bei „Kunst in der Bank“ auch das getan werden, was sonst eher in Kunstausstellungen verboten ist. Denn die Künstlerin betont, dass ihre Bilder zum Anfassen sind. Wer also nicht nur schauen, sondern auch mal berühren möchte, darf dies gerne tun noch bis zum 5. Dezember in den Räumen der Raiffeisenbank an der Siemensstraße in Heinsberg.

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