Wegberg-Rath-Anhoven - Gelungene Kirmes auch ohne König

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Gelungene Kirmes auch ohne König

Von: Monika Baltes
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Die jungen Repräsentanten der St.-Rochus-Bruderschaft: (v.r.) Minister Noah Halcour, Schülerprinz Tim Lintzen, Minister Paul Weller. Links im Bild (neben Bürgermeister Michael Stock) der Zweite Brudermeister Friedhelm Schumacher mit dem Königssilber und der erste Brudermeister Werner Thomaßen. Foto: Monika Baltes

Wegberg-Rath-Anhoven. Ein trauriger Smiley mit herabhängenden Mundwinkeln teilte auf der offiziellen Website der St.-Rochus-Schützenbruderschaft Rath-Anhoven eine bittere Wahrheit mit: in diesem Jahr leider kein König, in diesem Jahr leider kein Prinz. Natürlich wurden König und Prinz vermisst, aber dennoch feierten die Rath-Anhovener eine ausgelassene Frühkirmes.

Was nicht zuletzt an den jungen offiziellen Repräsentanten der Schützenbruderschaft lag. Schülerprinz Tim Lintzen und seine Minister Noah Halcour und Paul Weller erfüllten ihre Pflichten mit jugendlichem Charme und ansteckender guter Laune.

Routiniert und mit perfektem Gruß nahmen die jugendlichen Majestäten die beiden Paraden an der Grundschule in Rath-Anhoven ab. Unterstützt wurden sie dabei von Brudermeister Werner Thomaßen und dem Zweiten Brudermeister Friedhelm Schumacher, der als Vorstand das Königssilber trug.

Ein langer Festzug hatte sich vom Zelt aus in Bewegung gesetzt. Neben den eigenen Schützengruppen und Dorfvereinen nahmen Ehrengäste, unter ihnen der Wegberger Bürgermeister Michael Stock, die befreundeten Bruderschaften aus Beeck und Arsbeck sowie eine Schützengruppe aus Neuenhausen teil.

Spät war‘s geworden zuvor beim Eröffnungsball, und die Besucher schwärmten vor allem von der guten Live-Tanzmusik der Band San Fernando Allstars. Dennoch hatten sich die Rath-Anhovener am nächsten Morgen zeitig zur Zeltmesse getroffen und waren anschließend zum Friedhof zur Gefallenenehrung mit Kranzniederlegung und großem Zapfenstreich gezogen.

Nach der Parade stürzten sich die Kirmesgäste abermals ins Vergnügen im Festzelt. Der Schützenball wartete mit bewährter Live-Musik auf und bot darüber hinaus auch einen Show-Act: Das Trio „Wiesn Hammer“ versprach Stimmung, Spaß und volle Power.

Am letzten Kirmestag läutete die beliebte Laufparade vor der Kirche den Kirmesausklang ein. Noch einmal stand das Festzelt mit dem Klompenball im Mittelpunkt, und endgültig Schluss war dann mit dem Klompentanz der Grundschulkinder der Kastanienschule.

 

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