Gefeiert wird ohne Alkohol und Rauch

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Erkelenz. Glasverbot, Promille-Scouts und eine Party ohne Alkohol sollen am Altweibertag in Erkelenz neben anderen Aktionen dafür sorgen, dass die großen und kleinen Jecken in der Stadt sicher feiern können, das teilt die Stadt Erkelenz mit.

Das Glasverbot gilt am Donnerstag, 23. Februar, auf dem Johannismarkt. An den drei Einlassstellen zum Johannismarkt an der Brück-, Kirch- und Gasthausstraße werden Vertreter des Rechts- und Ordnungsamtes Taschen und Alter der Feierlustigen kontrollieren. Die Zugänge von der Burgstraße und von Hülsersgässchen werden an diesem Tag komplett geschlossen.

Alle Schulen haben am Altweibertag sechs Stunden regulären Unterricht. Der Schulschluss ist auf ein Zeitfenster von 11.35 Uhr bis 13 Uhr terminiert, damit die Schulbusse alle Schülerinnen und Schüler zeitnah nach Hause transportieren können.

Der Linienbusverkehr ist an diesem Tag stark eingeschränkt. Ein einheitlicher Schulschluss bedeutet auch, dass weder der Mensabetrieb noch die Betreuung am Nachmittag angeboten werden.

Im Rahmen der kreisweiten Kampagne „Weniger Alkohol“ der Arbeitsgemeinschaft Jugendschutz im Kreis Heinsberg (AG Jugendschutz) wird ein Informationsstand auf dem Vorplatz der Leonhardskapelle aufgebaut. Dort haben Jugendliche die Möglichkeit, sich zum Thema Alkohol zu informieren.

Promille-Scouts

Zusätzlich werden in der Zeit von 11.30 Uhr bis 14 Uhr zwei Promille-Scouts auf dem Johannismarkt eingesetzt. Sie wollen mit den dort feiernden Jugendlichen Kontakt aufnehmen.

In der Zeit von 17 Uhr bis 22 Uhr findet die Altweiberdisco in der Erka-Halle statt. Die alkohol- und rauchfreie Veranstaltung richtet sich an Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und soll eine Alternative zum Johannismarkt bieten. Der Eintritt beträgt 1,50 Euro, wobei jeder Jugendliche ein Freigetränk erhält. Das Nachtwerk aus Wegberg will mit mehreren DJs aus den aktuellen Charts in den Bereichen Hip-Hop, R‘n‘B, House, Techno und Jumpstyle sorgen. Das evangelische Jugendzentrum ZaK wiederum sorgt für die alkoholfreien Getränke und einen Imbiss.

Außerdem will sich die Stadt um die Daten der Minderjährigen bemühen, die nach übermäßigem Alkoholkonsum ins Erkelenzer Krankenhaus eingeliefert werden, damit sich die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) anschließend mit den Familien in Verbindung setzen können.

Nicht nur Behörden, Schulen und Krankenhäuser wären an Karneval in der Verantwortung, sondern auch die Teilnehmenden an Feiern, Veranstaltungen, Umzügen sowie die Eltern. Sie sollten Zivilcourage, Konsequenz, Mut und Solidarität zeigen, hieß es von Seiten der Stadt.

Die Gefahren des übermäßigen Alkoholkonsums seien nicht ein Problem eines Einzelnen, sondern seien ein gesamtgesellschaftliches Anliegen.

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