Gedenkstätte: Wassenberg erinnert an seine ehemalige jüdische Gemeinde

Von: ger
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Wassenberg. An der Stelle, an der einst die Wassenberger Synagoge stand, ist nun eine Gedenkstätte für die Wassenberger Juden entstanden.

Der Platz an der Synagogengasse hat im Zuge der neuen Gestaltung der Parkanlagen der Wassenberger Altstadt ein neues Gesicht bekommen. Die Fläche des Platzes ist gepflastert worden, und eine Hecke soll an die Grundmauern der ehemaligen Synagoge erinnern. Am Dienstag, 10. November, dem Jahrestag des nationalsozialistischen Pogroms in Wassenberg, wird der Platz um 10 Uhr feierlich an die Öffentlichkeit übergeben.

Der Heimatverein hat dafür mit Schülern der Betty-Reis-Gesamtschule Texte über das jüdische Leben und die ehemalige jüdische Gemeinde in Wassenberg erarbeitet. Diese sind nun auf Tafeln zu lesen, die an der Mauer zur Synagogengasse stehen. Die Gedenkstätte soll zur Erinnerung, als Mahnmal gegen das Vergessen, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus dienen. Bei der Feier werden Bürgermeister Manfred Winkens und Heimatvereinsvorsitzender Sepp Becker sprechen. Schüler steuern Musik bei.

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