Gedankenaustausch: NRW-Finanzminister und Volksbankchef

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Dr. Veit Luxem (r.), Vorstandsvorsitzender der Volksbank Erkelenz, Walter-Borjans (Mitte), und RWGV-Vorstandschef Ralf W. Barkey (l.).

Erkelenz. „Wenn es um die Unterstützung der regionalen Wirtschaft geht, spielen Genossenschaftsbanken wie die Volksbank Erkelenz eine zentrale Rolle. Dem muss die Politik Rechnung tragen!“ Das betonte Dr. Veit Luxem (r.), Vorstandsvorsitzender der Volksbank Erkelenz, im Anschluss an ein Gespräch von Genossenschaftsbankern mit NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (Mitte).

„Der öffentliche und genossenschaftliche Bankensektor ist vor Ort in den Städten und Gemeinden fest verankert. Die Kreditinstitute kennen ihre Kundschaft und deren Risiken – das ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil und sorgt für Stabilität auch in Krisenzeiten“, sagte Walter-Borjans.

Zu dem Gedankenaustausch hatte der Rheinisch-Westfälische Genossenschaftsverband (RWGV) nach Düsseldorf eingeladen. Besonders verärgert sind die Gesprächsteilnehmer über die Pläne der EU-Kommission, eine europaweite Einlagensicherung aufzubauen.

In diese sollen alle Banken und Kreditgenossenschaften einzahlen. Bei Genossenschaften würden Selbsthilfe und Verantwortung seit jeher groß geschrieben, so RWGV-Vorstandschef Ralf W. Barkey. Die EU-Einlagensicherung sei ein „Frontalangriff auf unsere genossenschaftlichen Prinzipien“.

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