Gaudi in Kirchhoven: Ortsturnier mit ungewöhnlichen Wettbewerben

Von: Anna Petra Thomas
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Jürgen Houben, Geschäftsführer des Spielmannszugs (r.), ehrte Sieger und Platzierte des Ortsturniers in Kirchhoven. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Kirchhoven. Gleich zwei Turniere an zwei Tagen bot der Spielmannszug „Grün-Weiß“ seinen Besuchern bei seinem traditionellen Sommerfest auf dem Schulhof der Kirchhovener Brunnenschule.

Los ging es an Tag eins mit einem Ortsturnier, an dem sich neun Vereine und Vereinigungen beteiligten. An vier Stationen galt es für die Teams, ebenso ungewöhnliche wie anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen. „Barkeeper“ hieß das Motto der ersten Herausforderung.

Dabei mussten die Spieler einen Tischtennisball so auf einer Tischplatte aufspringen lassen, dass er von dort in einem Trinkglas landete. Es zählte die Anzahl gelungener Versuche in einer Minute. Weiter ging‘s zum Kartenspiel der etwas anderen Art. 32 Spielkarten lagen auf der Öffnung einer Flasche. 31 davon sollten weggepustet werden. Die unterste musste unbedingt liegenbleiben. Gezählt wurden nach einer Minute die noch verbliebenen Karten.

Zu einer neuen Verwendung von Schraubenmuttern animierte Spiel Nummer drei. Auf einem Essstäbchen sollten sie ohne Nutzung der Hände aufgereiht werden, wobei nur die unterste Schraubenmutter den Tisch berühren durfte. Den Abschluss bildete ein klassischer Wettbewerb im Teebeutel-Weitwurf, nicht mit den Händen, sondern ebenfalls mit dem Mund.

Nachdem Geschäftsführer Jürgen Houben und seine Team-Kollegen in der Organisation des Turniers alle Punkte addiert hatten, konnten sie der Mannschaft des Instrumentalvereins als Sieger gratulieren. Platz zwei belegte die Showtanzgruppe des Karnevalsvereins Kerkever Jekke. Dritte wurde die Mannschaft des Männergesangvereins St. Josef. Mit dabei waren zudem Teams der Feuerwehr-Löschgruppe, des Karnevalsvereins, der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft, des Angelclubs Horster See, des SSV Blau-Weiß Kirchhoven und der Vinner Mädchen.

Zu Ende ging der erste Tag des Festes mit einem deutsch-kölschen Schlagerabend. Für Unterhaltung sorgten das Stimmungsduo Martin & Michael, die Tanzgruppe „Let's Dance“ der Frauengemeinschaft und die Band Hat Wat aus Süsterseel.

Am zweiten Tag bot der Spielmannszug neben einem gemeinsamen Frühschoppen und einer Cafeteria sein erstes Flunkyball-Turnier für Hobbymannschaften an. Dabei gilt es, möglichst schnell sein Bier auszutrinken. Zunächst muss das Team, das beginnt, jedoch mit einem Ball eine Flasche in der Mitte des Spielfeld umwerfen. Dann bleibt ihm so viel Zeit, an seinem Bier zu trinken, bis die gegnerische Mannschaft den Ball geholt, die Flasche wieder aufgestellt und sich wieder an der Grundlinie aufgestellt hat. Siegreich ist die Mannschaft, die ihr Bier zuerst ausgetrunken hat.

Sieger des ersten Flunkyball-Turniers in Kirchhoven waren bei den Damen die „Promille-Biester“, gefolgt von den „Dancing Devils“ und dem Team „Die vollen Stuten“. Bei den Herren gewann das Team „Kevin Less“ vor der IG „Volles Fass“ und den „Cheese Balls“.

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