Garzweiler: Umsiedler können ihren Beirat wählen

Von: red
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Schweres Gerät im Gebiet zwischen Borschemich (neu), Mennekrath und Rath-Anhoven: Die Erschließung des neuen Umsiedlungsstandorts läuft auf Hochtouren. Foto: Stefan Klassen

Erkelenz. Bagger, wohin man nur schaut: Während im Osten des Erkelenzer Stadtgebietes gerade die Braunkohlebagger von RWE Power vor Borschemich stehen, tut sich derzeit auch im Norden einiges. Dort, zwischen Borschemich (neu), Mennekrath und Rath-Anhoven, werkeln Bagger und Bauarbeiter mit hohem Tempo an der Erschließung des Umsiedlungsgebietes.

Um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, diese zu begleiten und idealerweise zu gestalten, wurde 2012 der sogenannte Bürgerbeirat Keyenberg, Kuckum, Ober- und Unterwestrich sowie Berverath gewählt. Da die Amtszeit des ehrenamtlichen Gremiums fünf Jahre beträgt, sind nun Neuwahlen angesagt.

Noch bis zum 24. März können Bürger aus diesen Umsiedlungsortschaften, die in den Beirat gewählt werden möchten, für das Amt kandidieren. Sie müssen zum Zeitpunkt der Wahl im Mai mindestens 16 Jahre alt sein. Nicht kandidieren kann, wer am Wahltag kommunaler Mandatsträger der Stadt Erkelenz ist oder von der Wählbarkeit ausgeschlossen ist und zum Zeitpunkt der Aufstellung des Wählerverzeichnisses seine Hauptwohnung nicht im Wahlgebiet hat, wie die Stadt Erkelenz mitteilt.

Die Stadtverwaltung hat alle Einwohner in den fünf Orten im Bürgerbrief gesondert über das Wahlprozedere, das Bewerbungsverfahren und die Kandidatur informiert.

Bürgerbeiräte haben eine zentrale Aufgabe. Sie informieren und beraten den Rat, die Verwaltung und den Bürgermeister. Sie verfügen über örtlichen Sachverstand, denn als Bürger vor Ort sind sie die besten Experten, wenn es um die Beurteilung ortsspezifischer Besonderheiten vor dem Hintergrund der Umsiedlung geht.Der Bürgerbeirat Keyenberg, Kuckum, Unter- und Oberwestrich und Berverath hat 17 Mitglieder, wobei Keyenberg neun Mitglieder stellt, Kuckum fünf Mitglieder, Unter- und Oberwestrich zwei Mitglieder und Berverath ein Mitglied.

Der Bürgerbeirat soll die mehrheitliche Meinung der Einwohnerinnen und Einwohner des Ortes vertreten. Er ist sozusagen das Sprachrohr der von der Umsiedlung betroffenen Menschen. Die Aufgaben des Gremiums sind die Ausgestaltung der gemeinsamen Umsiedlung, die Berücksichtigung lokaler Besonderheiten, der Erhalt der Dorfgemeinschaft und der Ortsbilder, das frühzeitige Erkennen von Problemen vor Ort und die Information der Bürger in ihren Orten.

Die bisherigen Mitglieder des Bürgerbeirates bleiben bis zur konstituierenden Sitzung des neuen Beirates im Amt.

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