Gangelter Wildpark: Putzige Bärchen und Frischlinge

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In dem Alter des kleinen Bärenbabys ist Spielen sizusagen Pflicht. Da unterscheiden sich die Tiere kaum oder gar nicht von den Menschen. Aber wie das nun mal so ist: Babys werden größer und sind irgendwann erwachsen.
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Putziger Nachwuchs im Gangelter Wildpark: die Wildschweine haben gleich eine ganze Reihe Frischlinge. Sie stecken ihre Nasen, wie das in der Gattung so üblich ist, buchstäblich in alles rein.

Gangelt. Lange hielt der eisige Winter die Natur fest umklammert, doch endlich sind die ersten Sonnenstrahlen da und haben den Gangelter Wildpark aus dem Winterschlaf geweckt. Die Murmeltiere haben ihren Winterbau verlassen und wärmen sich in der Mittagssonne. Die ersten Jungtiere sind auch schon gesichtet worden: Muffellämmer springen übermütig umher und Frischlinge folgen wohlbehütet den Bachen bei den ersten Ausflügen.

Zwei Braunbärbabys sind bereits Anfang Januar geboren. Mit etwas Glück kann man sie pünktlich zu Ostern erspähen, da sie dann immer häufiger ihre Bärenhöhle verlassen und neugierig ihr großes Freigehege erkunden. Die neugeborenen Babys sind übrigens nur etwa 20 Zentimeter groß und wiegen rund 300 Gramm. Die Augen sind bei der Geburt verschlossen und die grauen kurzen Haare lassen die Kleinen nackt erscheinen. Die Jungtiere wachsen jetzt im Moment sehr schnell und erreichen innerhalb von drei Monaten schon ein Gewicht von an die sieben Kilogramm.

Auch sonst kommen die (Menschen-)Kinder wieder voll auf ihre Kosten. Osterhasen verteilen ab Karfreitag 15.000 Ostereier – teils in Schoko, teils hart gekocht – an Jung und Alt. Ein buntes Kinderprogramm erwartet die Kleinen am Ostersonntag und Ostermontag mit „Simones kunterbunter Kinderwelt“. Auf Wunsch wird jedes Kind mit Simones Schminkkünsten in einen Osterhase verwandelt, natürlich sind auch andere Motive möglich. Die Zauberin Nataly ist auch wieder im Wildpark zu Gast, sie wird mit toll modellierten Ballon-Figuren, verblüffenden Zauberkunststücken sowie mit viel Spannung am Glücksrad die Kinder begeistern.

Im Wildpark Gangelt erfahren die Besucher viel Interessantes über die europäische Tierwelt. Auf dem rund 50 Hektar großen Wald- und Bruchgelände im Rodebachtal leben über 500 Tiere in naturnaher Umgebung. Nur wenige Zäune versperren den Blick auf Wisente, Elche, Rot- und Damwild, Steinböcke, Gämsen und viele andere Tiere.

Von erhöhten Aussichtspunkten lassen sich Luchse, Wölfe, Bären, Wildkatzen und Waschbären beobachten. Einige Raubtiere wie Fischotter, Wildkatzen, Baummarder, Luchse und Wölfe können bei einem Fütterungsrundgang zu abgestimmten Zeiten hautnah erlebt werden.

Eine besondere Attraktion ist die Greifvogelschau (montags bis donnerstags und samstags um 15 Uhr, in den Ferien auch um 13 Uhr, sonn- und feiertags um 14 und 16 Uhr). Falkner Erwin Janssen gibt bei den Flugvorführungen der Adler, Bussarde, Milane, Falken, Eulen und Geier Informationen über Merkmale und Fähigkeiten der Greifvögel. Im Streichelzoo macht es Spaß, mal mit Schafen, Ziegen und Hühnern auf Tuchfühlung zu gehen.

Ein dreisprachiges Informationssystem in Deutsch, Niederländisch und Englisch führt die Besucher durch den Park und vermittelt Wissenswertes über die einzelnen Wildarten. Bis Oktober bietet ein Imker an den Wochenenden Führungen an.

Der Wildpark Gangelt ist ganzjährig, auch an Feiertagen, ab 9 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 6,50 Euro, Kinder und Jugendliche (vier bis 15 Jahre) sowie Schüler und Studenten zahlen 4,50 Euro. Die Familienkarte beläuft sich auf 21 Euro. Geburtstagskinder haben freien Eintritt, die Begleiter erhalten eine Ermäßigung.

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