Galerie Pro Arte: Quirliges aus der alternativen Kunstszene

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
14472047.jpg
Runa Rosina Menges bei dem Kunstlabor-Event auf Hohenbusch im vergangenen Jahr. Foto: hewi

Erkelenz. Der Kunstverein Pro Arte hat vor einigen Wochen seine neuen Galerieräume am Franziskanerplatz bezogen. Die Künstler sind mit dem Ziel angetreten, eine regelmäßige Anlaufstelle für Künstler und ihre Arbeiten in Erkelenz zu schaffen.

Nach der vielbeachteten Eröffnung ist nun eine Künstlerin an der Reihe, die man aufgrund ihrer Arbeiten nicht gleich in Erkelenz verorten würde. Denn die Bilder, Grafiken, Animationen und Installationen von Runa Rosina Menges scheinen direkt aus einer quirligen Metropole mit alternativer Kunstszene an den Franziskanerplatz geholt worden zu sein. Dabei lebt die Künstlerin seit rund zwei Jahren mit ihrem Mann im beschaulichen Oerath vor den Toren der Stadt.

Die Diplomdesignerin stammt aus Hanau und hat unter anderem Malerei, Zeichnung und Trickfilm studiert. Mit ihren Trickfilmarbeiten nahm sie an verschiedenen internationalen Filmfestivals teil und erhielt für den Film „Zweiauge“ Unterstützung von der hessischen Filmförderung.

Seit 2016 ist die Künstlerin auch als Kunstlehrerin in Jülich an einer Sekundarschule tätig. Neben der Kunst engagierte sie sich in Hanau auch ehrenamtlich in der Jugendarbeit.

In Erkelenz wird sie neben großformatiger Malerei auch Zeichnungen und zwei Installationen vorstellen, die sich auch mit dem Thema Flucht und Abschiebung befassen.

In ihrer Kunst spiegeln sich immer wieder aktuelle gesellschaftliche Themen wider, zu denen sie auf kreative Weise Stellung bezieht. Das Thema Abschiebung sei gerade in der internationalen Vorbereitungsklasse, in der sie Kunst unterrichtet, ständig präsent, erklärt die Künstlerin. Menges‘ Arbeiten sind dem Erkelenzer Kunstpublikum unter anderem auch durch ihre Teilnahme am Kunstlabor-Event auf Hohenbusch und an dem multimedialen Projekt „Kaleidoskop der Sinne“ bekannt.

Vernissage am 5. Mai

Die mittlerweile zweite Ausstellung des Kunstvereins in seinem neuen Domizil am Franziskanerplatz beginnt am Freitag, 5. Mai, um 18 Uhr mit einer Vernissage und pünktlich zur Kunsttour. Denn an den beiden Folgetagen des Wochenendes sind wieder kreisweit die Kunstbegeisterten unterwegs, um die Künstler in ihren Ateliers zu besuchen.

Am Samstag, 6. Mai, ist die Ausstellung von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Letzter Ausstellungstag ist der 21. Mai. Der Eintritt ist frei.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert