Erkelenz - Galasitzung: Auch ohne Tollitäten in Feierstimmung

Galasitzung: Auch ohne Tollitäten in Feierstimmung

Von: hewi
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Bezaubernd: Mit tänzerischer Akrobatik begeisterten die Aktiven bei der Galasitzung in Erkelenz. Foto: Koenigs

Erkelenz. Die EKG gab in der Stadthalle einen temporeichen Sessionsstart mit vielen bekannten Bühnenkünstlern und eigenen Talenten. Der Elferratspräsident Klaus Reul begrüßte das närrische Publikum und sprach in Anspielung an zurückliegenden Knatsch von einem „Jahr der Toleranz bei der EKG“, was bedeute, dass „jeder alles sagen darf und keiner sauer ist“.

Denn das Leben sei „wie Zeichnen ohne Radiergummi“, was einmal da steht, das steht da. Morgens hatte Bürgermeister Peter Jansen noch von der Bühne herunter den Gästen beim Neujahrsempfang erklärt, was der Erkelenzer Weg ist und weshalb er die Erka-stadt von vielen Nachbarkommunen unterscheidet. Den Spaß an der Freude wollten sich die Blau-Weißen aber weder durch die Vergangenheit noch durch die Gegenwart trüben lassen.

Und die Gegenwart ist eine ohne amtierende Tollitäten. Dass sie trotzdem verstehen zu feiern, stellten die Gruppen der EKG gleich nach dem Einmarsch unter Beweis. Zwischen Garde- und Paartänzen fand Sascha Wesel von der Prinzengarde auch Gelegenheit, den Marketenderinnen für drei Mal elf Jahre im Tross der Garde zu danken, bevor Tanzmariechen Hannah Rissen ihren Solotanz aufs Parkett legte und das Publikum zu Beifallsstürmen hinriss. Da wollte natürlich auch die Tanzgarde der Prinzengarde nicht hinten anstehen und präsentierte sich von der tanzsportlichen Seite.

Nach dem Ausmarsch der Gruppen ging es mit der letzten deutschsprachigen Putzfrau vor der Autobahn weiter, besser bekannt als Achnes Kasulke. Zu den Zielen ihrer spitzen Pfeile gehörte auch ihr Mann Erwin. Ihre Beziehung beschrieb sie mit den Worten: „20 Jahre lang waren wir glücklich, dann lernten wir uns kennen.“ Es folgten die 3 Colonias mit ihrer unvergleichlichen Mischung aus Humor und Musik, bevor mit Feuerwehrmann Kresse ein alter Bekannter die Bühne der Stadthalle betrat.

Was wäre der Erkelenzer Karneval ohne die bissigen Kommentare der Bajaasch, die vor der Pause noch einmal das Thema hochdrehte. Nach der Pause ließen es die Mennekrather auf der Bühne krachen, als gelte es, den Lambertusmarkt zu unterhalten. Es folgten Winfried Kretzer, die Calypso-Showtanzformation, Bauchredner Fred von Halen und das Gerichhausener Reiterkorps vor dem großen Finale und Ausmarsch der Aktiven. Im Foyer der Stadthalle ging es mit Musik und guter Laune noch weiter.

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