Gala-Dinner zum 40. Jubiläum des Instrumentalvereins

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Mit wohlklingender Musik unterhielten der Instrumentalverein und Stargast Nicole Büscher die Besucher bei der Jubiläumsgala. Foto: Utz Schäzle

Heinsberg-Straeten. Ein Gala-Dinner ist ein besonders exklusives Ereignis, kulinarisch wie auch visuell. Bei der Jubiläumsgala eines Orchesters kommen noch weitere Dimensionen hinzu, nämlich Musik und Licht.

Durch das Zusammenspiel von anspruchsvoller Kochkunst, gediegenem Ambiente und erlesener Blasmusik entsteht eine ganz besondere Harmonie, ein Streicheln aller Sinne, etwas das man nicht jeden Tag erleben kann.

In einem solch würdigen Rahmen hat der Instrumentalverein St. Marien Straeten sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Gemeinsam honorierte man so in der zum Dinner-Room hergerichteten Mehrzweckhalle die Erfolgsgeschichte des Vereines, die am 31. März 1974 begann. Zunächst aber begrüßte der Jubelverein unter der Leitung von Guido Gorny mit dem Marsch „Decorum“ seine zahlreichen Gäste.

Stefanie Wilms und Andreas Evers führten elegant und gekonnt durch das Programm. Die Halle verwandelte sich musikalisch in ein Wiener Kaffeehaus mit gefühlvoller Musik und der Ouvertüre „Fledermaus“ des Walzerkönigs Johann Strauß.

Stargast Nicole Büscher sang „Don‘t cry for me Argentina“ sehr gefühlvoll. Dabei wurde er vom Blasorchester mit wohlklingenden Harmonien begleitet. Ein Lieblingsstück des Instrumentalvereins Straeten, eine Originalkomposition für sinfonische Blasmusik, die „Overture to a new age“, wurde 2005 aufgeführt und erstrahlte am Jubiläumsabend in neuem Glanz.

Kulinarisch wurden die Gäste nun vorzüglich mit einem grandiosen mehrgängigen Menü, das keine Wünsche offen ließ, verwöhnt. Unterhalten wurden sie dabei vom Instrumentalverein St. Marien Straeten mit der „Forrest Gump Suite“ und der „African Symphony“.

Die Jubiläumsgala war dann auch ein hervorragender Anlass, auf das Geschehene zurückzublicken und verdiente Persönlichkeiten zu ehren. Mit dem Marsch „The Bandwagon“ wurde die Plattform bereitet für die Ehrung langjähriger und verdienstvoller Mitglieder.

In Würdigung ihrer vielfältigen Verdienste um die Pflege der Blasmusik und aktive Mitarbeit im Verein wurde für 50 Jahre Friedel Thevihsen ausgezeichnet, für 45 Jahre Harald Hermanns, für 40 Jahre Jakob Heinrich, Christoph Johnen, Marlies Keulen, Anita Knoben, Marianne Pastwa, Friedbert Rademacher und Käthe Thevihsen. Für 30-jährige Treue wurde Franz Pastwa geehrt und für zehn Jahre Vereinszugehörigkeit Andreas Plum (Dirigent Jugendorchester und stellvertretender Dirigent großes Blasorchester). Ebenfalls für zehn Jahre Treue zum Verein wurden Melissa Kühlen, Annika Schaffraneck, Max Thevissen, Paula Thevissen geehrt.

Jung, rockig und böhmisch – mit diesen drei Worten könnte man die bunte Auswahl an Stücken beschreiben, mit denen das Blasorchester seinen Gästen mal volkstümlich-böhmisch mit „Vom Egerland zum Moldaustrand“, mal rockig fetzig mit „Fantasy on a hebrew folk song“ oder jung mit „Udo Jürgens live“ einen besonderen Hörgenuss präsentierte. Perfektioniert wurde dies durch den gefühlvollen und begeisternden Gesang von Nicole Büscher bei „One Moment in time“.

„Castaldo Nova“ eine spektakuläre Fassung des „Castldo Marsches“ beendete die Geburtstagsgala zum 40-jährigen Bestehen des Instrumentalvereins St. Marien Staeten.

Mit einem großen Dankeschön an die Mitglieder, die vor 40 Jahren den Verein gegründet hatten, und mit großem Dank an diejenigen, die mitgeholfen hatten, dieses „Geburtstagsfest“ stattfinden zu lassen, sprach die Vereinsvorsitzende Marlies Scheufens allen ihre höchste Anerkennung aus.

Einen ganz besonders herzlicher Dank galt Friedel Thevihsen, ohne dessen Verdienste es den Instrumentalverein St. Marien Straeten, so erfolgreich wie er sich heute darstellt, nicht geben würde.

Zum Finale hatte sich Dirigent Guido Gorny noch etwas besonderes einfallen lassen. „Atemlos“ konnten der Jubelverein, das begeisterte Publikum und das erfolgreiche Orchester mit der Gastsängerin Nicole Büscher nach einer festlichen Jubiläumsgala auf 40 Jahre erfolgreiche Vereinsgeschichte anstoßen.

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