Gäste mit Trompetensignalen zum Jubiläum begrüßt

Von: Monika Baltes
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Schulleiterin Karin Viethen konnte bei ihrer Rede viele Gäste in der Edith-Stein-Realschule zum Jubiläum begrüßen. Foto: Monika Baltes
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Die Namensgeberin Edith Stein stellte Regierungsschuldirektorin Marianne Spille in den Mittelpunkt ihrer Rede.

Wegberg. Trompetensignale begrüßten die Gäste. Passender hätte der der Auftakt nicht sein können. Händels „Feuerwerksmusik“ leitete den Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Edith-Stein-Realschule in Wegberg ein. Schulleiterin Karin Viethen ließ in ihren Dankesworten für die vielen Unterstützer, Begleiter, Freunde und Gönner der Schule die enormen Veränderungen in der Bildungslandschaft Revue passieren.

Seit 25 Jahren arbeitet sie in der Realschule in Wegberg, vor zwölf Jahren hat sie die Leitung übernommen. In dem Wissen, „dass diese Schulform landespolitisch nicht erwünscht ist“, versprach sie, ihre ganze Kraft und Energie einzusetzen, diese Schule so lange wie möglich zu erhalten.

Der Wegberger Bürgermeister Michael Stock wünschte weiterhin aktive Lehrer, engagierte Eltern und wissbegierige Schüler. „Denn Schule wird nicht alt, vielleicht erfahrungsreicher, bestenfalls ehrwürdiger, aber jung bleibt sie immer.“ Die Namensgeberin Edith Stein stellte Regierungsschuldirektorin Marianne Spille in den Mittelpunkt ihrer Rede. Sie wünschte der Schule „Mut, Neues zu wagen und Wege zu erkämpfen.“

Festrednerin Hedwig Klein, Ehrenbürgermeisterin der Stadt Wegberg, blätterte „im Lebensbuch der Schule“, betrachtete die Anfänge und das schnelle Wachstum der Schule. Von Containerklassen und dem Neubau wusste sie zu berichten, von engagierter Arbeit und Schülergenerationen, die diese Schule lieben. „Weil diese Schule Wurzeln und Flügel gegeben hat.“

Groß war die Gästeschar: Der Landtagsabgeordnete Dr. Gerd Hachen, Vertreter von Rat und Verwaltung der Stadt Wegberg, Vertreter der Kirchen und Nachbarschulen, die Schulleiter der Realschulen des Kreises Heinsberg, ehemalige Rektoren, Lehrerkollegen und Sekretärinnen. 600 Kilometer Anreise hatten die Kollegen der Partnerschule in Reinsdorf, „die schon lange zu Freunden geworden sind“, so Karin Viethen, nicht gescheut.

Hatten die Festredner mit klugen Gedanken, weisen Zitaten und wohlgesetzten Worten die Köpfe der Gäste erreicht, den Schülern blieb es vorbehalten, die Herzen zu berühren. Souverän führte Schülersprecherin Lena Vorschütz durch das Programm, jugendlich frisch stellte sich die Schülervertretung vor. Zauberhaft der Beitrag der erst 14-jährigen Luna-Marie Jentges, die am Klavier mit „relaxdaily 25“ glänzte.

Mit seinem humorvollen Rückblick hatte Hans Werner Quasten, ein Realschüler der ersten Stunde, die Lacher auf seiner Seite. In die Herzen der Zuschauer sang sich das „Doppelquartett Wegberg“ mit Karl-Heinz Feiter am Klavier. Acht Herren, allesamt ehemalige Schüler der Edith-Stein-Realschule, begeisterten mit ihren geschickt ausgesuchten Liedern. Sie gratulierten mit dem „Geburtstagslied“, wurden nachdenklich bei „So leb dein Leben“ und bejubelten den Festtag mit dem Gospel „Oh happy day.“

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