Gäste in guter Stube: Französische Austauschschüler besuchen Erkelenz

Von: hewi
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Gäste aus den französischen Alpen im Erkelenzer Land: Die Schüler beim Empfang im Alten Rathaus. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz. 800 Kilometer und 18 Stunden im Bus hatten die Schüler aus Frangy, einem kleinen Ort in den französischen Alpen, hinter sich gebracht. Gut gelaunt und ausgeruht trafen sie am Morgen nach ihrer Ankunft in Erkelenz im Alten Rathaus ein, nachdem sie die ersten Stunden bei den Gastfamilien verbracht hatten.

Der Empfang der Gastschüler bei Bürgermeister Peter Jansen in der guten Stube der Stadt ist schon Tradition. Jansen nutzt die Gelegenheit, um Erkelenz und seine vielen Facetten darzustellen. Unterstützt wurde er von beiden Lehrerinnen Petra Jungilligens vom Cusanus-Gymnasium und Sophie Guengant. Die Deutschlehrerin am Collège Val des Usses übersetzte Jansens Ausführungen für die jungen Gäste.

Im Gespräch stellte sich heraus, dass Frangy mit seinen rund 2000 Einwohnern zwar eine völlig andere Struktur als Erkelenz aufweist, aber beide Orte auch Gemeinsamkeiten haben. So zum Beispiel die geografische Lage in einem Dreiländereck. Der Ort Frangy liegt in der Grenzregion zur Schweiz und Italien.

Einige Jahre konnte das Cusanus-Gymnasium Erkelenz für die Mittelstufe keinen Schüleraustausch mit Frankreich anbieten. Erst 2016 konnte eine neue Schulpartnerschaft mit dem Collège Val des Usses aufgebaut werden. Zum zweiten Mal fand nun ein fünftägiger Besuch in Erkelenz statt. Schon im Juni fahren die Cusaner zum Gegenbesuch nach Frangy.

Erfreut über das Engagement der beiden Schulen zeigte sich Bürgermeister Peter Jansen. „Wir fördern den internationalen Austausch der Jugendlichen und die Arbeit der Schulen. Wenn dadurch Freundschaften entstehen, ist das ein echter Beitrag zu einer friedlicheren Welt“, sagte er.

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