Für Grundschüler geht‘s hoch hinaus

Von: mb
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Jede Menge Spaß in den Pausen: An der Erich Kästner Grundschule Wegberg hat der Förderverein eine Kletterwand angeschafft. Foto: Monika Baltes

Wegberg. Mit lautem Gejohle wird die Kletterwand gestürmt. Endlich ist das Absperrband von einer Schülerin zerschnitten worden und die Wand damit für die Kinder der Erich Kästner Schule (EKS), der größten Grundschule in Wegberg, freigegeben worden.

Konzentration und Mut sind gefragt, Sicherheit und Selbstvertrauen werden vermittelt. Die Fortbewegung mit Armen und Beinen in unterschiedlichen Bewegungsabläufen kräftigt die Muskulatur und schult koordinative Fähigkeiten. Klettern eignet sich zudem hervorragend zur Schulung kooperativen Verhaltens – das alles sagt die Theorie. Und die Praxis beweist auch: Es macht riesigen Spaß.

Zufrieden schmunzelt Manfred Pesch. Er ist der Vorsitzende des Fördervereins, der die Mittel für die Kletterwand zur Verfügung gestellt hat. „Aber mit der Anschaffung der Kletterwand war es ja nicht getan“, erklärt er. „Fundamente waren nötig, ein Fallschutz unabdingbar.“ Um den Fallschutz hat sich Andreas Ramächers, seit acht Jahren Elternvertreter im Förderverein der EKS, gekümmert. „Der Mulch ist sogar TÜV-zertifiziert.“

Aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden hat der Verein Projekt finanziert, das über 8000 Euro gekostet hat. „Mehr als die Hälfte der Eltern unserer 454 Schüler sind Mitglied im Förderverein“, darauf ist Manfred Pesch stolz, „denn dadurch werden Dinge aufgefangen, die sonst unmöglich wären“.

Die Rutsche auf dem Schulhof ist ein Beispiel dafür, aber auch die Sozialaufsicht, die aus Mitteln des Fördervereins bezahlt wird. Die Elternschaft sei eine gesunde Gemeinschaft, die die Schule mittrage, ergänzt Andreas Ramächers.

Jeden Donnerstag wird mit Hilfe der Eltern ein gesundes Frühstück angeboten. Und auch beim gleichzeitig stattfindenden Tag der offenen Tür gab es so viele Hilfsangebote, dass einige Eltern auf das nächste Mal vertröstet werden mussten.

In allen Klassenträumen standen die Türen offen und es gab eine Menge zu entdecken. Urkunden zur bestandenen „Baumeisterprüfung“ erhielten kleine Baumeister von Würfelgebäuden. Eine Klasse, machte sich auf die Suche nach Wörtern, die mit „M“ beginnen. Mit Elmar, dem kunterbunten, karierten Elefanten, beschäftigte sich eine kleine Schar Schüler, die lernte, dass Einzigartigkeit etwas Besonderes ist.

Hineinschnuppern in den normalen Schulalltag – die Gelegenheit ließen sich Eltern, Großeltern und „Demnächst-Schüler“ nicht entgehen. Als fröhliche, lebendige Schulgemeinschaft präsentierte sich die Schule zur Freude aller Beobachter. „Der Zusammenhalt ist groß an dieser Schule“, bestätigte Manfred Pesch. „Wohlbehütet und in guten Händen“ wissen die Eltern ihre Kinder und auch die Arbeit des Fördervereins werde angemessen gewürdigt. „Besonders freut mich, dass wir von der Wegberger Geschäftswelt auf die eine oder andere Weise unterstützt werden.“

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