Frühes Stelldichein zum Karnevalstrubel in Kirchhoven

Von: anna
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Als Zauberwürfel waren die Engelchen im Kirchhovener Rosenmontagszug dabei. Fotos (3): Anna Petra Thomas Foto: Anna Petra Thomas
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Vom Prinzenwagen grüßten in Kirchhoven Detlef I. und Anne (Wennmacher) voller Begeisterung die Jecken.
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Leuchtend-gelbe Sonnenblumen wie diese gab es viele im Kirchhovener Zug am Rosenmontag.

Heinsberg-Kirchhoven. Wer es am Rosenmontag schon früh aus den Federn schafft und sich schon am Morgen gerne im Karnevalstrubel tummelt, der ist Kirchhoven genau richtig. Im Ortsteil Vinn startet dort pünktlich um 10.11 Uhr der Zug, bei dem sich die großen Wagenbauer der Region ein Stelldichein geben. Mehr als 2000 Teilnehmer hatte der Zug so auch in diesem Jahr.

Dem Wagen von Hermann-Josef Jöris als Zugleiter folgten zunächst die Indianer aus Gillrath und die Karnevalsfreunde des Westens aus Gangelt als Musketiere. Pippi Langstrumpf kam in vielfacher Ausführung mit ihrer Villa Kunterbunt auf dem Wagen aus Schümm. Die Grenzlandkarnevalisten aus dem Selfkant präsentierten Hänsel und Gretel. Farmer kamen aus Waurichen/Gangelt und aus Karken. Zirkus lautete das Thema bei den Boverather Ströpern. Eine Arche Noah hatten die Karnevalsfreunde Birgden gebaut. Amerikanisch ging es bei Gruppen aus Selfkant, Waldfeucht und Gangelt zu mit Themen wie Mississippi, Western und Micky Maus.

Die Braunsrather beeindruckten mit dem großen, chinesischen Drachen auf ihrem Wagen. Die Schoppeser Wollföttches waren mit einer Dampflok unterwegs. Noch einmal ein bisschen Weihnachten holten die Karnevals­jecken Heinsberg/Oberbruch in den Zug. Die berühmte Pommes-Bude aus Posterholt hatte „Route Eleven“ aus Kempen nachgebaut. Als Rettungsflieger mit großem Hubschrauber beteiligte sich die Karnevalsgemeinschaft Uetterath, und als „Bob der Baumeister“ waren die Jekken Narren Heinsberg dabei.

Erste Kirchhovener Gruppe waren die Bewohner der Lebenshilfe-Wohnstätte als Zirkusdirektoren. Für einen Hauch von Madagaskar sorgte die Gruppe „District 16“ in den Zug. Die Engelchen brachten als Zauberwürfel Farbe in den Zug; ebenso die Mikados als bunte Glücksbärchen. Dschungel hieß das Thema bei „Wilde Hilde 2008“, als Ghostbusters waren die Mitglieder vom „Sonderkommando KLO“ dabei. Dazwischen leuchteten die Vinner Mädels als Sonnenblumen in riesigen Töpfen. Und sie verteilten nicht nur Kamelle, sondern auch bunte Blumenketten an die Zuschauer. Den Tanzgarden folgte der Elferratswagen mit Präsident Johannes Geiser an der Spitze, dessen Fahnenschmuck kräftig im Wind flatterte. Hinter dem Instrumental­verein und einem rot-gelb geringelten Leuchtturm hatte sich das Prinzenteam eingereiht, getreu dem Lieblingsurlaub des Prinzenpaares – an der Nordsee – natürlich einheitlich gekleidet im gelben „Friesennerz“.

Das Finale war dem schmucken Prinzenwagen des KV Kerkever Jekke mit Prinz Detlef I. und Prinzessin Anne (Wennmacher) überlassen.

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