Wegberg-Wildenrath - Früher flogen Flugzeuge, heute Golfbälle

Früher flogen Flugzeuge, heute Golfbälle

Von: gp
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In der freien Natur macht es dem Schatzmeister Frank Spanholtz (links) und Vize-Präsident Lutz Gronau Spaß, den Präsidenten, Jochen Hilden, beim Putten zu beobachten. Ebenfalls mit von der Partie ist Clubmanager Ulrich Staege (rechs). Foto: Günter Passage

Wegberg-Wildenrath. Wo früher die Flugzeuge starteten, fliegen jetzt Golfbälle. Nach der Gründung des Golfclubs Wildenrath im Jahr 1992 übernahmen dessen Mitglieder den Sechs-Loch-Golfcours des ehemaligen Flugplatzes der Royal Air Force.

Im Laufe der Jahre erweiterten die Golfer ihre Anlage auf der Hinterlassenschaft des britischen Militärs zu einem 18-Loch-Golfcours. Nach intensiven Bemühungen konnten im Juli 1999 die ersten Bälle abgeschlagen werden.

Vor fünf Jahren entschlossen sich die Mitglieder zum Umbau ihres Platzes. Vorrangig sollten alle 18 Grüns auf den höchstmöglichen Qualitätsstand gebracht werden. Pate bei diesen Maßnahmen standen nicht zuletzt die Patente des Chef-Greenkeepers Udo Gisbertz.

Der Zweischichtaufbau mit Drain- und Rasentragschicht erreicht eine extreme Wasserdurchlässigkeit und die tiefschnittverträgliche Grasmischung eine Spielfläche, die an Billardtische erinnert. Voraussetzungen, die sonst oft nur bei Profiturnieren erreicht werden. Somit kommen Clubmitglieder in den seltenen Genuss, auch im Winter auf den gleichen Grüns putten zu können.

Austragungsort für Meisterschaft

Wurde die Anlage des Golfclubs Wildenrath bereits in den Jahren zuvor als Austragungsort einer Deutschen Meisterschaft und etlicher bedeutender Vorqualifikationen genutzt, wurde nun auch das Design der meisten Grüns, die in eine Vielzahl von Hügeln gebettet sind, auf die Gegebenheiten angepasst. Maßgeblich verantwortlich war in diesem Fall Clubmanager Ulrich Staege.

Dabei haben die Mitglieder mit ihrer Eigenleistungen einen großen Teil zur Fertigstellung beigetragen. „Wir können voller Stolz verkünden, dass wir durch diese Eigenleistungen unserer Mitglieder gut 500000 Euro einsparen konnten“, sagte Schatzmeister Frank Spanholtz. „Erfreulich ist ebenfalls die Tatsache, dass die gesamte Anlage – einschließlich des Clubrestaurants – im Besitz des Golfclubs Wildenrath ist.“

Auch verwiesen die Verantwortlichen des Clubs darauf, dass alle baulichen Veränderungen der Anlagen mit eigenen Mitteln finanziert wurden.

„Glücklicherweise waren wir in der Lage, alle anfallenden Kosten ohne eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge für unsere ungefähr 900 Clubmitglieder zu tragen. Auch können wir uns in jüngster Vergangenheit über leicht steigende Mitgliederzahlen freuen“, sagte Präsident Jochen Hilden. Natürlich sei die Anzahl derer, die die Sommermonate zum Golfspiel nutzen, ungleich höher als während der übrigen Jahreszeiten.

Anfang Juli wurde auch der Preis des Präsidenten ausgespielt. Der Erlös dieses Turniers kommt jedes Jahr einer sozialen Einrichtung zugute. Ebenfalls veranstaltet der Club in der Zeit vom 11. bis zum 14. August von 17 bis 19 Uhr sogenannte Schnupperkurse.„Hier bieten wir allen Golfinteressierten die Möglichkeit, Einblick in den Sport zu bekommen und sich erstmals unter Anleitung routinierter Golfer in dieser Sportart zu erproben“, erklärte Clubmanager Staege.

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