Friedensgebet in der evangelischen Kirche

Von: hewi
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Pfarrer Günter Jendges (2. v.l.) und Religionslehrer Klaus Otto (links) im Gespräch mit Teilnehmern des Friedensgebetes. Foto: Wichlatz

Erkelenz. Beim Friedensgebet in der evangelischen Kirche waren neben den Mitgliedern der Gemeinde und dem Kirchenchor auch Schüler des Cornelius-Burgh-Gymnasiums eingebunden. Der Abiturkurs Religion von Klaus Otto hatte das Thema des „gerechten Friedens“ im Unterricht behandelt und für das Friedensgebet in der Kirche aufbereitet.

Dazu gehörten auch Spielszenen aus dem Alltag der Jugendlichen. Behandelt wurde auch die Frage, was Frieden mit Gerechtigkeit zu tun hat und ob es einen gerechten Krieg geben könne. Unter der Leitung von Kantorin Annette Wagner präsentierte der Kirchenchor Lieder, die Denkanstöße und neuen Gesprächsstoff gaben, darunter auch den Kanon „Dona nobis pacem“ und den Band-Aid-Song „We are the World“.

In den Wortbeiträgen setzten sich die Schüler auch mit Franz von Assisi und Martin Luther King auseinander, die hinterfragt hatten, welche Mittel zum Erreichen des Friedens legitim seien. „Kein Frieden den Kanonen“ und „Frieden in Gerechtigkeit“ waren die Thesen.

Nach dem Gebet saßen die Teilnehmer noch zusammen und tauschten sich im persönlichen Gespräch über ihre Vorstellungen und Erfahrungen aus. Die Friedensgebete wurden von der Diakonie der Gemeinde ins Leben gerufen. Seit September finden sie einmal im Monat in der evangelischen Kirche am Martin-Luther-Platz statt. Dabei wird auf die Liturgie eines Gottesdienstes verzichtet und Raum für Stille, Besinnung und Austausch geschaffen.

Mit den Friedensgebeten soll auch auf aktuelle Themen eingegangen werden. Das nächste Friedensgebet findet am Mittwoch, 8. März, um 19 Uhr in der evangelischen Kirche statt.

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