Friedensbank: Zeichen für Toleranz und Vielfalt

Von: hl
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Bitte Platz nehmen! Unter dem Friedensbaum steht jetzt eine Friedensbank. Ein Symbol für ein friedliches Miteinander, wie Bürgermeister Bernd Jansen betont. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Unter der Überschrift „Friedensaktion mit Menschen verschiedener Herkunft“ wurde im Rahmen der interkulturellen Woche eine Friedensbank aufgestellt, und zwar um den im vergangenen Jahr gepflanzten Friedensbaum und ganz in der Nähe des Friedenspfahls, der schon seit vielen Jahren die Notwendigkeit des Friedens für das Überleben der Menschheit anmahnt.

Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatten der Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Heinsberg, die Integrationsbeauftragte der Stadt Hückelhoven, die Frauengemeinschaft St. Lambertus Hückelhoven und Vertreter der Jugendwerkstatt Hilfarth.

Neben vielen deutschen Frauen (die Männer hatten sich etwas zurückgehalten) waren auch Frauen aus Polen, Slowenien, der Türkei und Spanien anwesend.

Jugendwerkstatt gelobt

Die Vertreterinnen der einzelnen Gruppen hoben in ihren kurzen Ansprachen hervor, dass mit dieser Bank ein Zeichen gesetzt werde für Toleranz, Vielfalt, Einheit und Frieden. Dies betonten auch Bürgermeister Bernd Jansen, der auf das friedliche Miteinander von 100 Nationen in Hückelhoven hinwies, und Heinz-Josef Schmitz, der ehemalige Leiter des Sozialamtes, auch einer der Sponsoren der Friedensbank; Letzterer lobte besonders den Einsatz der Jugendwerkstatt.

Marita Bürger von der Frauengemeinschaft erinnerte auch an das Motto der interkulturellen Woche „Vielfalt ist besser als Einfalt“. Die Friedensbank solle der Gemeinschaft dienen, „wo Toleranz, Integration und Courage Platz haben“.

Hückelhoven sei bunt und nicht braun wie die Bank, und deshalb solle man darüber nachdenken, sie nicht braun bleiben zu lassen. Eine Probeabstimmung über einen Anstrich ergab, sich darüber Gedanken zu machen bis zum nächsten Jahr und der dann stattfindenden neuen Aktion.

Vor dem gemeinsamen Frühstück im Café Lebensart sprachen alle zusammen, Muslime, Christen und vielleicht auch der eine oder andere Nicht-Gläubige, das Friedensgebet der Vereinten Nationen: „Unsere Erde ist nur ein kleiner Körper im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung.

Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen „Mensch“ tragen.“

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