Hückelhoven-Hilfarth - Freundschaft ist die Basis der Partnerschaft

Freundschaft ist die Basis der Partnerschaft

Von: hewi
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Auf ein Gelingen des Partnerschaftsfestes stießen die Hilfarther Korbmacher in ihrem Museum an.
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Auch der Instrumentalverein Hilfarth gestaltete das Partnerschaftsfest rund um das Korbmachermuseum in Hilfarth an Christi Himmelfahrt. Fotos (2): Koenigs Foto: Koenigs

Hückelhoven-Hilfarth. „Soyez les bienvenus“, hieß es am Donnerstag bei den Korbmachern. Und der Willkommensgruß war nicht das einzige, was den Besucher an einen Urlaub in Frankreich denken ließ. Denn anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Partnerschaft mit Breteuil-sur-Iton ist derzeit eine große Delegation aus der nordfranzösischen Partnerstadt zu Besuch. Und im Gebäck hatten sie Cidre und andere, typisch französische Leckereien, die sie bei diesem Partnerschaftfest im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten stolz ihren Freunden präsentierten.

Guten Freunden bringt man ja gerne etwas mit. Und gute Freunde machen auch gerne ein Fass auf, wenn man sich trifft. Dies geschah im Korbmachermuseum in Hilfarth, wo zweisprachig und herzlich gefeiert wurde. Neben Kulinarischem hatten Gäste und Gastgeber aber auch Kunst und Unterhaltung zu bieten. In den Räumen des Museums stellten die bretonischen Hobbykünstler Monique Lempereur, Yvonne Duval, Irène Laurent und Myriam Sainte Beuve eine Auswahl ihrer Arbeiten aus, während im Hof der Instrumentalverein aufspielte und die Kinder der beiden Hilfarther Kindergärten mit einem Theaterstück und einer Tanzvorführung zum Gelingen des Festes beitrugen. Die Tanzgarde der Baaler Eierköpp, die im vorigen Jahr auch in der Partnerstadt zu Besuch war, steuerte ihre aktuellen Showtänze bei. Von den Gastgebern gab es Bier, Gegrilltes und Kuchen.

„Für uns ist es eine Ehre, dass wir das Fest hier ausrichten und unsere bretonischen Freunde bewirten können“, betonte der Vorsitzende der Korbmacher, Hermann-Josef Knur. So könnten die Gäste viel über die Hilfarther Tradition des Korbflechtens lernen.

Zustande gekommen war der Kontakt zwischen den beiden Städten vor rund 40 Jahren über einen anderen Hückelhovener Exportschlager – die Kohle! Das Besondere an der Freundschaft ist, dass sie nicht auf politischem Wege zustande kam. Vielmehr gründeten sich schon zuvor die Freundschaftsvereine, die dann zu der offiziellen Partnerschaft führten, wie Gründungsmitglied Martin Kremer betonte. Am Anfang – vor 31 Jahren – stand ein Fußballspiel, zu dem die Hückelhovener Borussia eingeladen hatte.

Der stellvertretende Bürgermeister Dieter Geitner dankte in seiner Ansprache den unermüdlichen Bürgern beider Gemeinden, die die Freundschaft seit Jahrzehnten am Leben erhalten. So war es auch klar, dass die meisten Teilnehmer der über hundertköpfigen Delegation bei Privatfamilien übernachten konnten.

Die jugendlichen Gäste aus Frankreich wurden auf dem Brachelener Jugendzeltplatz untergebracht, von wo aus sie unter anderem zu einer Paddeltour auf der Rur aufbrachen.

Geitners besonderer Dank galt aber Helmut Holländer. Denn der Kämmerer und sein Team hatten das umfangreiche Besuchsprogramm mit den vielen Terminen und Begegnungen organisiert und dabei keine Mühen gescheut, um den Gästen ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

Holländer selbst sprach von einer „gelebten Partnerschaft“, die auf wahrer Freundschaft fuße, was man an den Besucherströmen sehen könne, die den den Hof des Kormachermuseums an der Nohlmannstraße fluteten.

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