Erkelenz-Lövenich - Freundschaft 25 Jahre gepflegt

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Freundschaft 25 Jahre gepflegt

Von: gp
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Einen Leuchter mit Halbedelsteinen aus dem Erzgebirge überreichte Michael Brändel (r.) Bürgermeister der Stadt Thum als Gastgeschenk an Klaus Ruetz (2.v.l.), den Vorsitzenden des Freundeskreises. Foto: Passage

Erkelenz-Lövenich. Die Freundschaft begann nach der Wende: Als im Jahr 1989 die Mauer zwischen Ost und West fiel, sah der Lövenicher Klaus Ruetz seine Stunde gekommen. Er, der in Thum im Erzgebirge, das Licht der Welt erblickte und mit seiner Familie im zarten Kindesalter nach Lövenich gelangte, nutze die Gelegenheit, intensivere Kontakte mit in Thum lebenden Familienangehörigen aufzunehmen.

Aber es blieb nicht nur bei Kontakten zur Familie und Klaus Ruetz blieb auch nicht allein. Als damaliger Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Lövenich-Katzem-Kleinbouslar nahm er im September 1990 auch Kontakt zur CDU-Ortsgruppe in Thum auf. Seit 1991 entwickelte sich eine tiefe Freundschaft zwischen den Menschen aus dem Erzgebirge und Lövenich.

Seit 2011 gibt es den Verein „Freundeskreis Erkelenz-Thum“ und im Jahre 2014 wurde offiziell die Partnerschaft zwischen den Städten Erkelenz und Thum beurkundet. Vorausgegangen waren 25 Jahre in freundschaftlicher Verbundenheit. Motor dieser freundschaftlichen Verbindung war Klaus Ruetz, der voller Energie und großem Enthusiasmus die Menschen in Lövenich, wie auch in Thum zu diesem ständigen Austausch motivierte und anregte.

Anlässlich dieser Freundschaft, die vor einem Vierteljahrhundert entstand, weilte in diesen Tagen in Lövenich eine elfköpfige Delegation aus Thum, der Stadt, wo während vieler Jahrzehnte Erz abgebaut wurde. Angeführt von deren Bürgermeister Michael Brändel und dessen Stellvertreter Peter Herrling.

Gelungene Wiedervereinigung

Ein gemütliches Beisammensein in der Mehrzweckhalle von Katzem ging einem offiziellen Empfang der Stadt Erkelenz voraus, zu dem Bürgermeister Peter Jansen ins Alte Rathaus der Stadt Erkelenz geladen hatte. Anwesend waren neben den Gästen aus Thum der Freundeskreis Thum aus Lövenich sowie Vertreter des Bezirksausschusses. Während seiner Begrüßungsrede stellte der Erkelenzer Bürgermeister fest, dass dieser Austausch ein Zeichen dafür sei, dass Wiedervereinigung gelingen könne.

„Vorbei nun die Zeiten, wo Menschen, obwohl sie die gleiche Sprache sprechen, nicht zueinander gehörten“, sagte auch Thums Bürgermeister Martin Brändel.

Musikalisch begleitet wurde die Feier von Theo Schläger am Piano sowie von Jürgen Vieten und seinen beiden Töchtern mit ihren Querflöten. Auch Lieder, vorgetragen von der Thumerin Brigitte Lohr und Texte in sächsischer- und rheinischer Mundart, belebten das Programm.

Zwischenzeitlich überreichte Thums Bürgermeister Brändel einen Leuchter mit Halbedelsteinen aus Thum an den Initiator dieser Freundschaft. Ein gemeinsamer Umtrunk beschloss diese Jubiläumsfeier.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen einer gemeinsamen Busfahrt in einem Oldtimer, der sowohl die Gastgeber, als auch die Gäste zu einem gemütlichen Beisammensein nach Brüggen führte. Mit dem gemeinsamen Besuch eines Gottesdienstes in der Lövenicher Hofkirche endete dieses 25-jährige Freundschaftsjubiläums für die Lövenicher Gastgeber und deren Gäste aus dem Erzgebirge.

Thums Bürgermeister Michael Brändel sagte beim Abschied, dass dieser Besuch in Lövenich eine Inspiration für den Fortbestand der langen Freundschaft zwischen den Menschen in einem vereinten Deutschland sei.

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