Freibaderöffnung mit einer ungeplanten „Feuertaufe“

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Trotz widrigen Freibadwetters stellte die Zahl derer, die sich gleich am Morgen des ersten Badetages im Freibad Kirchhoven tummelten, die Betreiber zufrieden. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Kirchhoven. Gerade einmal gut 15 Grad Celsius und dichter Nebel waren keine idealen Voraussetzungen für die Aufnahme des Schwimmbetriebs im wieder eröffneten Freibad in Kirchhoven. Kurz bevor sich die Rollläden des Haupteingangs am Morgen wieder hoben, herrschte noch emsiger Betrieb rund um das große Wasserbecken.

Während das auf 25 Grad Celsius beheizte Wasser leichte Dampfwolken gen Nebel schickte, wurde gleich nebenan noch das Durchlauf-Becken gefüllt, weiter hinten hörte man einen großen Kehrbesen seines Weges ziehen.

Schon zehn Minuten vor der Zeit ging es dann jedoch Schlag auf Schlag. Zunächst eilten die ersten Vereinsmitglieder ins Bad, die sich schon beim Tag der offenen Tür eine Woche zuvor ihre Saisonkarte gesichert hatten. Mehr und mehr kamen jedoch auch bisher eher unbekannte Gesichter, um keine Stunde der für sie wertvollen Freibad-Saison zu verpassen. „Herrlich!“, rief eine Besucherin freudig aus, als sie ihre Saisonkarte in Händen hielt. So sehr hatte sie sich auf diesen Moment gefreut. Mehr als 60 Saisonkarten-Inhaber zählten die Badbetreiber bereits kurz nach Öffnung des Bades.

Und dann setzte sogar ein kleiner Wettlauf ein. Einige der frühen Besucher wollten unbedingt die ersten im Wasserbecken sein. Knapp 20 Schwimmer sollten sich schon kurz darauf unter den Augen der Schwimmmeister im kühlenden Nass tummeln. Einige von ihnen kannten sich noch von der vergangenen Saison in Oberbruch.

Als der Betrieb an der Kasse reibungslos lief, machten sich Ehrenamtler daran, Tische und Stühle auf der Terrasse der Cafeteria zu reinigen. Derweil beschloss ein Mitglied des Grünschnitt-Teams, fernab vom Treiben im Wasser mit einem Gasbrenner noch ein wenig dem Unkraut zu Leibe zu rücken, das sich nach einer Woche Regenwetter schon wieder durch die Gehwegplatten mogelte.

Und dann geschah es: Vermutlich durch einen Defekt am Verschluss der Gasflasche geriet nicht nur der Brenner, sondern gleich die ganze Flasche in Brand. Das Freibad erhielt so am Morgen des ersten Badetages auch noch eine ganz ungeplante „Feuertaufe“ im wahrsten Sinne des Wortes.

Positiv daran: Alle Anwesenden konnten sich davon überzeugen, dass das Brandschutzkonzept des Bades funktionierte. Schon wenige Sekunden später war das Feuer gelöscht. Der Bereich um die erhitzte Gasflasche wurde weiträumig abgesperrt. Die sogleich alarmierte Löschgruppe der Feuerwehr konnte dann schnell Entwarnung geben und der Badebetrieb weiterlaufen.

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