Freibadcheck, Teil 3: Spiel, Spaß und Action im Wasser am „Amici Beach“

Von: Katharina Menne
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Der Tagesstrand am Effelder Waldsee öffnet erst ab Temperaturen über 21 Grad seine Türen. Deshalb gibt es Sommertage, an denen die Wiese leer bleibt. Foto: Katharina Menne
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Die Wasserski-Anlage und der Amici Beach Club sind dagegen auch bei niedrigeren Temperaturen gut besucht. Foto: Katharina Menne
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Geschäftsführer Henry Maessen ist insgesamt sehr zufrieden mit dem Zuspruch der Gäste. Foto: Katharina Menne

Wassenberg-Effeld. Mitten im Grünen, unweit des Meinweggebiets, direkt an der deutsch-niederländischen Grenze liegt der Effelder Waldsee. Seit 2013 gibt es hier den Tagesstrand „Amici Beach“, einen Beach Club, einen Campingplatz und eine Wasserski-Anlage. Wer Action will, ist hier richtig.

Denn dem Geschäftsführer des Komplexes, Henry Maessen, ist vor allem eins wichtig: Dass Jung und Alt zusammen einen Tag lang das Gefühl haben, im Urlaub zu sein. „Wir möchten am liebsten jede Altersgruppe mit unseren Angeboten ansprechen“, sagt er. Im dritten Teil unseres Freibadchecks schauen wir, ob die Anlage hält, was sie verspricht.

Größe/Ausstattung: Der gesamte See mit Uferbereichen ist etwa 50 Hektar groß, doch nur rund ein Drittel davon ist bewirtschaftet. Auf die Liegewiese des Amici Beach passen etwa 3500 Leute. Sobald es zu voll wird, lassen die Mitarbeiter allerdings niemanden mehr rein. Für die Gäste stehen Umkleidekabinen, Duschen und Toiletten parat, jedoch keine Schließfächer. Im Verhältnis zum See ist der Bereich, in dem geschwommen werden darf, leider relativ klein.

Im kostenpflichtigen Aquapark kann man sich auf schwimmenden Attraktionen austoben. Es gibt dort Rutschbahnen, Trampoline, Klettertürme, Sprungtürme und anderes mehr. Am Kiosk bekommen die Gäste Eis, Pommes, Getränke und Snacks. Es ist jedoch auch erlaubt, in angemessenem Umfang selbst Essen und Getränke mitzubringen.

Preise/Öffnungszeiten: Der Tagesstrand hat von Juni bis September grundsätzlich täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet – allerdings nur bei Temperaturen von über 21 Grad. Der Eintrittspreis beträgt für Kinder wie Erwachsene 4,50 Euro, inklusive einer Wertmarke über 0,80 Euro zum Einlösen am Kiosk oder im Amici Beach Club. Ermäßigungen gibt es keine. Kinder unter drei Jahren haben freien Eintritt.

Der Aquapark ist von 12 bis 18 Uhr geöffnet und kostet 4,50 Euro zusätzlich für eine halbe Stunde und 12 Euro für den ganzen Tag.

Sicherheit: Es gibt einen hauptamtlich angestellten Bademeister, der auf einem kleinen Turm steht und von dort den gesamten Badebereich überblicken kann. Er wird unterstützt von ehrenamtlichen Badeaufsehern der umliegenden DLRG-Ortsverbände. An heißen Tagen seien bis zu 30 Aufseher vor Ort, versichert Henry Maessen.

Lage/Erreichbarkeit: Der Effelder Waldsee liegt direkt an der deutsch-niederländischen Grenze am Ortsrand von Wassenberg-Effeld. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist er leider nur mäßig gut zu erreichen. Von Wassenberg aus fährt die Buslinie 404 nach Effeld, schwieriger wird es vom Heinsberger Bahnhof aus oder aus anderen umliegenden Städten. Die nächste Bushaltestelle liegt rund einen Kilometer weit entfernt in der Ortsmitte.

Das Auto ist deshalb für die meisten das Verkehrsmittel der Wahl. Aus den umliegenden Dörfern ist es natürlich auch möglich, das Fahrrad zu nehmen.

Dafür liegt der See landschaftlich reizvoll direkt im Meinweggebiet. Ein Rundweg, der auch für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet ist, führt in 30 bis 45 Minuten einmal rund um den See an der niederländischen Grenze entlang. Mit etwas Glück lassen sich verschiedene Tierarten beobachten und ab und zu ein Blick durch die Bäume auf den See erhaschen.

Parkmöglichkeiten: Direkt am Eingang zum Tagesstrand gibt es einen zum Gelände gehörenden Parkplatz. Wird es voller, ist es erlaubt, entlang der Zufahrtstraße zu parken. Reicht auch das noch nicht, gibt es weitere öffentliche Parkplätze in der Nähe des Effelder Sportplatzes. Das Parken ist kostenfrei. An besucherstarken Tagen gibt es Parkeinweiser.

Sauberkeit: Da das Gelände privat betrieben wird, sorgen die Mitarbeiter dafür, dass die Liegewiese sauber ist. Dazu gehört nicht nur, dass abends der Müll aufgesammelt wird, den die Menschen hinterlassen haben, sondern vor allem auch, dass morgens, bevor die Besucher kommen, die Fläche von Gänsekot gesäubert wird. „Damit müssen wir leben, das ist Natur“, sagt Maessen und lacht.

Besondere Attraktionen: „Wir wollen den Besuchern so viele Wasserattraktionen bieten, wie möglich“, sagt Henry Maessen. Dazu gehören nicht nur die Wasserski-Anlage, auf der sogar Wakeboard-Weltmeister trainieren, und der Aquapark, sondern zum Beispiel auch, dass Maessen seit Kurzem anbietet, auf einem Flyboard oder einem Hoverboard über das Wasser zu sausen – absolut spektakulär und angeblich noch einzigartig in Deutschland. Des Weiteren sollen ab 2018 auch wieder Beachpartys auf dem Gelände stattfinden. Der Beachclub kann außerdem für Hochzeiten und Events gemietet werden.

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