„Four days“: Vorurteile abbauen und Kontakte knüpfen

Von: koe
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Moscheeführungen und das Freitagsgebet in der Moschee waren Bestandteil des Integrationsfestes „Four days“. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Flüchtlinge aus den Städten Erkelenz und Hückelhoven waren eingeladen und besuchten das Integrationsfest „Four days“ des Integrations- und Bildungsvereins Hückelhoven an der Ludovicistraße. Aber auch neben dieser tollen Aktion im Sinne der Integration war beim Integrationsfest jede Menge los.

Die Traditionsveranstaltung rund um die Moschee hat sich inzwischen zu einem Großereignis von sechs Tagen gesteigert. Mit Rücksicht auf den Titel „Four days“ sprechen die Verantwortlichen jedoch von einer Vorbereitungszeit von zwei Tagen.

Die dürfte auch notwendig gewesen sein, denn auf der Ludovicistraße und in den Räumen des Integrations- und Bildungsvereins war lebhafter Betrieb. Besucher konnten dem traditionellen Freitagsgebet beiwohnen oder sich an Moscheeführungen beteiligen. Viele Gespräche wurden angeboten zum besseren Kennenlernen, um Vorurteile abzubauen oder Kontakte zu knüpfen.

Die Kinder waren in ihrem Element, bekamen Besuch von der Feuerwehr oder der Polizei und machten bei deren Angeboten tüchtig mit. Sie konnten sich von einer kleinen „Bimmelbahn“ durchs Gelände kutschieren lassen oder auf der Hüpfburg, beim Torwandschießen oder dem Tennisspiel amüsieren. Mehr als 100 ehrenamtliche Kräfte ließen auch in diesem Jahr das Integrationsfest zu einem Erlebnis werden.

Riesig war natürlich das Angebot an Speisen, fast alles aus eigener Herstellung gefertigt. Türkische Spezialitäten ließen den Besuchern das Wasser im Mund zusammenlaufen, seien es Spezialitäten wie Adana, Döner, Kebap oder Baklava, der Absatz war enorm. Die türkischen Frauen hatten mit viel Geschick Handarbeiten für einen Wohltätigkeitsbasar gefertigt.

Nicht nur der Erlös aus dieser Aktion soll für die Jugendarbeit des Vereins Verwendung finden. Das „kommunale Integrationszen-trum des Kreises Heinsberg“ war ebenso zu Gast und unterstützte das Fest.

Und dann waren da ja noch die Flüchtlinge und überhaupt der große Besucherandrang, der auch das diesjährige Integrationsfest zu einem großen Erlebnis für alle Beteiligten werden ließ.

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