Fotograf Jansen erfasst Grazie, Eleganz und Leichtigkeit des Balletts

Von: koe
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„Die Welt ist eine Bühne“ ist der Titel einer Fotoausstellung des Fotografen Hans-Josef Jansen im Alten Rathaus von Ratheim. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Ratheim. „Die Welt ist eine Bühne“ lautet der Titel einer Ausstellung des passionierten Fotografen Hans-Josef Jansen im Alten Rathaus von Ratheim, die von vielen Fotofreunden aus dem Kreisgebiet bewundert wurde. Es ist bereits die zehnte Einzelausstellung des leidenschaftlichen Fotografen.

Mitte der 1980er Jahre erfuhr er eine erste Annäherung zur Fotografie und war von 1989 bis 2012 Mitglied im Fotoclub Hückelhoven, deren Leiter er in den Jahren 1994 bis 2009 wurde.

Seit dem Jahre 2017 ist Hans-Josef Jansen Mitglied in der Fotogruppe Gerderath und beteiligt sich erfolgreich an nationalen und internationalen Wettbewerben.

Die Thematik der Ausstellung im Alten Rathaus von Ratheim hat mit Ballett zu tun und der Fotograf bezeichnet sich selbst als ein „Fan von Ballett“. Wie stellte Astrid Wolters in ihren einführenden Worten zur Ausstellung so treffend fest: „Wenn Kinder zum Ballett gehen, verändern sie ihre Haltung. Sie haben einen festen Stand, einen geraden Rücken und eine zarte Eleganz.“

Dies würden die neuen Bilder von Hans-Josef Jansen ausstrahlen. Dem Künstler gestand Astrid Wolters zu, nicht einfach „drauf los zu knipsen“, sondern bei der Umsetzung des Gedankens in Bilder die Szene wachsen und sich verändern zu lassen. Jansens Bilder zum Ballett wollen die Grazie, Eleganz, Leichtigkeit, Anmut und das Schweben der Tänzerinnen in den Vordergrund stellen, betonte Astrid Wolters in ihren einführenden Worten.

Die Bilder des passionierten Fotografen sollten Spuren beim Betrachter hinterlassen und zum Nachdenken bewegen, war der Wunsch von Astrid Wolters, die ihre Aussagen mit der tänzerischen Untermalung durch Luca Celin Evers (zu Tangomusik) aus Wegberg und Fiona Jendretzky aus Heinsberg-Karken bestätigt sah.

Fotografieren ist für Hans-Josef Jansen eine intensive Form von Sehen, bei der der eingefangene Moment in erster Linie eine objektive Form der Erinnerung ist. An seine Bilder stellt er den Anspruch, eine gelungene Mischung aus Lichtspiel, Technik und Kreativität zu sein.

Bis Ende 2007 sei die Dunkelkammerarbeit ein Schwerpunkt seines fotografischen Schaffens gewesen, so Jansen. Lange habe er sich gegen die digitale Fotografie gesträubt, bis schließlich die Erkenntnis gesiegt habe, dass sie aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken sei.

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