Fortschritte bei Arbeiten am Hermann-Josef-Altenheim

Von: hewi
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Auch selbstgemachter Eierlikör wurde im neu gestalteten Eingangsbereich des Erkelenzer Hermann-Josef Altenheims beim Hermann-Josef Markt angeboten. Foto: Koenigs

Erkelenz. Das Herbstfest im Hermann-Josef-Altenheim war zugleich Einweihung der neuen Eingangshalle und ein wichtiger Meilenstein bei der Sanierung des Gebäudes. Mit den Arbeiten war im November 2011 begonnen worden.

Vor rund einem Jahr war mit der Inbetriebnahme des neuen Aufzugs „der Gipfel erreicht worden“, wie Verwaltungsdirektor Wolfgang Salz versprochen hatte, „nun steht uns noch ein mühseliger Abstieg bevor“. Aller Voraussicht nach werden sämtliche Bauarbeiten im Mai kommenden Jahres abgeschlossen und der Wandel des Hermann-Josef zu einem modernen und zukunftsweisenden Heim sein.

Vor dem Eingang zur neuen Halle gab es Reibekuchen und Glühwein, drinnen dominierten Handarbeiten, Schmuck und Dekorationen. Einmal um die Ecke lief man gleich in einen kleinen Trödelmarkt hinein, wo auch selbstgestrickte Schals, Socken und Mützen zum Verkauf angeboten wurden. Sie hatten echte „Omaqualität“, denn sie stammten aus den fleißigen Händen der Bewohnerinnen. Doch auch weiterer nützlicher Trödel wie alte Bücher oder Brettspiele und ein originalverpacktes „Klitschko-Trainingsset“ warteten auf neue Besitzer.

Peter Jansen war in seiner Doppelfunktion als Bürgermeister und Vorsitzender des Stiftungskuratoriums gekommen. Er erklärte, dass der „positive Wandel des Hauses“ an allen Ecken und Ende zu sehen sei. Den Bewohnern galt sein besonderer Dank für ihre Toleranz, denn es sei sicher nicht leicht, denn „zwischen schwerem Baugerät zu wohnen“ sei sicher eine Herausforderung.

Nun müsse man den Rest des Weges auch gemeinsam bis zum Ziel gehen.

Wolfgang Salz dankte den Bewohnern ebenso wie den Mitarbeitern und die Pflegedienstleiter Ursula Hönig und Thomas Windeck, die in der Zeit einige Umstände zu ertragen hatten und dies klaglos getan hätten. Das neue Hermann-Josef ist auch farblich und in seiner Einrichtung nach den Erkenntnissen der asiatischen Wissenschaft des Feng-Shui gestaltet, was für Harmonie und Wohlbefinden sorgen soll.

Die Bereitschaft der Bewohner und Mitarbeiter zur Erneuerung konnte Salz mit einem Beispiel darstellen. Auf seine Frage, ob sie sich einen solchen Umbau noch einmal antun würde, hatte Hönig aus tiefster Überzeugung mit „Jederzeit!“ geantwortet.

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