Förderverein Waldenrath: Endlich können sie wieder spielen

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Hans-Gerd Bräkling, Susanne Schwab, Eduard Sudheimer (alle Alliander Netz Heinsberg AG), Sandra Heinrichs und Birgit Heinrichs (Vertreter Förderverein), Kindergartenkinder, Monika Beumers (Vertreterin Elternrat), Manfred Fell (Ortsvorsteher), Bernhard Heuter (Leiter Bauhof der Stadt Heinsberg), Jakob Gerards (Beigeordneter der Stadt Heinsberg) und Marita Schürgers (Kindergartenleiterin) freuen sich über die Spielgeräte.

Heinsberg-Waldenrath. Im Sommer des vergangenen Jahres wurde aus einer Elterninitiative heraus der Förderverein Helfende Hände für den Kindergarten Waldenrath gegründet. Bereits kurz nach der Gründung stand der noch junge Verein vor einer großen Herausforderung. Nach einer Prüfung der alten Spielgeräte im Außenbereich mussten alle ersatzlos entfernt werden.

Dazu gehörten eine Schaukelkombination, ein Klettergerüst sowie eine Rutsche. „Das war ein Schock für uns alle“, so Marita Schürgers, Leiterin des Kindergartens Waldenrath. „Denn gerade die spielerische Bewegungserfahrung in der Natur fördert die Motorik der Kinder und ihre altersgerechte Entwicklung, was für unser pädagogisches Team die wertvollste Priorität in der Bildungsarbeit mit den Kindern kennzeichnet.“

Dass bei der Neuanschaffung die Eigeninitiative des Fördervereins gefragt war, war schnell klar. Mehrere 10 000 Euro sind für die Erneuerung eines Kindergartenspielplatzes notwendig und so suchten Kindergarten, Elternrat und Förderverein Sponsoren und helfende Hände, die das Konzept finanziell und mit Tatkraft unterstützen.

„In kürzester Zeit konnten wir rund 70 Mitglieder und Spendengelder von über 20.000 Euro verzeichnen“, sagt Sandra Heinrichs - Vorsitzende des Fördervereins.

Auch die Alliander Netz Heinsberg AG wurde auf den Zustand des Außengeländes am Kindergarten aufmerksam und zögerte nicht, den Förderverein zu unterstützen. Sie stellten dem Kindergarten ein Spielgerät im Wert von 2500 Euro zur Verfügung. Die Kooperation zwischen Kindergartenteam, Elternrat, Förderverein und der Stadt Heinsberg ist dabei ein Novum und ein Pilotprojekt.

Mit umfangreichen Vorplanungen trat das Team des Fördervereins und Kindergartens zu Beginn des Jahres an die Stadt heran, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit und finanzieller Einsparungen zu prüfen. „Die Arbeit des Fördervereins hat uns positiv überrascht und das Gesamtkonzept überzeugt“, sagt Jakob Gerards, Projektpate seitens der Stadt. „Entsprechend hielt die Stadt Wort, den Förderverein bei seiner Arbeit zu unterstützen.

Durch die Einbindung des Bauhofs bei der Vorbereitung des Geländes und der Herrichtung der Fallschutzflächen konnte die Stadt Heinsberg einen aktiven Beitrag leisten. Zudem finanzierte die Stadt Heinsberg einen Kriechtunnel und eine Kletterrampe“. Viele Arbeiten wurden aber auch in Eigenleistung durch die Eltern und das Team des Kindergartens verrichtet, dazu gehörten die Pflasterarbeiten eines Fahrweges und die Instandsetzung bestehender Holz- und Gartenhäuser.

Ein Spiel- und Fahrweg über das gesamte Gelände, eine Zwei-Turmspielanlage, ein Spielhaus mit Rutsche und Sandkasten für die U3-Kinder, ein Schneckenzug, ein Zwei-Felder-Reck, eine Nesthockerschaukel und ein Spielberg mit Kriechtunnel und Kletterrampe wurden realisiert.

Die strahlenden Kinderaugen sind Beweis genug, dass sich Arbeit und Mühen ausgezahlt haben.

Wer sich selbst ein Bild vom neu gestalteten Außengelände machen möchte, ist am Samstag, 6. Juli, von 14 bis 17 Uhr, zum Kinder-Garten-Fest anlässlich der Einweihung des neuen Außengeländes eingeladen.

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