Hückelhoven - Fördergerüst und Halle von Schacht 3: Millionen für die Sanierung

Fördergerüst und Halle von Schacht 3: Millionen für die Sanierung

Von: hewi
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Sanierungsfall: das Fördergerüst von Schacht 3. Foto: Stefan Klassen

Hückelhoven. Der Fördervereinsvorsitzende Detlef Stab wusste es schon vorher, doch er hielt still. Beim Helferabend im Barbarastollen an Schacht 3, bei dem auch der Gläserne Schacht an Inge und Werner Kronabeter verliehen wurde, konnte es offiziell bekannt gegeben werden.

Horst Heinrich, Geschäftsführer der in Dortmund ansässigen Stiftung für Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur war eigens nach Hückelhoven gekommen und verkündete, dass aus Bundesmitteln die beantragten drei Millionen Euro für die Instandhaltung und Sanierung von Schacht 3 bewilligt wurden.

Den schriftlichen Bescheid erwartet der Förderverein in den nächsten zwei Wochen. Einen entsprechenden Antrag mit einem überzeugenden Handlungskonzept hatte die Stadt fristgerecht gestellt. Vermittelt hatte das Zustandekommen der Finanzierung noch der ehemalige Vorsitzende des Stiftungskuratoriums und Landesminister Michael Groschek (SPD).

Nötig ist es alle Male, wie Detlef Stab betonte. „Elemente des Turms müssen vom Rost befreit und angestrichen werden“, erklärte er. „Andere müssen komplett ausgetauscht werden. Auch das Mauerwerk der Halle bedarf einer Sanierung.“ Mit den drei Millionen Euro sei das Fortbestehen des Industriedenkmals für Jahrzehnte gesichert, erklärte er auf Nachfrage. Mit dem Beginn der Arbeiten kann Ende 2018 gerechnet werden, nachdem die Gewerke europaweit ausgeschrieben wurden.

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