Flüchtlingshilfe: Heinsberger DRK zieht Zwischenbilanz

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Heinsberg. Die vielfältigen Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes wären ohne ehrenamtliche Helfer sicher nicht zu bewältigen. In besonderem Maße habe sich dies im vergangenen Jahr gezeigt, heißt es nun in einer Zwischenbilanz.

Es kamen Flüchtlinge in den Kreis Heinsberg, und der DRK-Kreisverband Heinsberg unterstützte die Kommunen und Städte bei der Unterbringung, Versorgung und Betreuung der schutzsuchenden Menschen. Gemeinschaftsleiter Stefan Schleebusch: „Diese riesige Aufgabe wäre ohne unsere geschulten aktiven Rotkreuz-Mitglieder nicht möglich gewesen. Viele ließen sich von ihren Arbeitgebern beurlauben, nahmen unbezahlten Urlaub oder arbeiteten in ihrer gesamten Freizeit – in der ersten Zeit oft genug Tag und Nacht.“ Dies sei „ein gutes Beispiel für die schnelle und kompetente Einsatzbereitschaft unserer Rotkreuz-Mitglieder“.

In der Rotkreuzgemeinschaft Heinsberg wurden laut Schleebusch 2015 rund 9300 Stunden ehrenamtliche Arbeit – etwa Sanitätsdienste, Betreuungseinsätze, Rettungsdienste – geleistet. In den Flüchtlingsunterkünften wurden seit dem 18. August insgesamt 1760 Einsatzstunden, davon 1412 Stunden vom 18. August bis 30. September, geleistet. „Hier zeigte sich eindrucksvoll, dass die Ausbildung, die Erfahrung und die ständigen Übungen und Lehrgänge unserer aktiven Helfer im Notfall zu enormen Leistungen führen und die Helfer sofort einsatzfähig sind“, so Gemeinschaftsleiter Stefan Schleebusch.

Der DRK-Kreisverband Heinsberg bedankte sich bei den aktiven Mitgliedern der Rotkreuz-Gemeinschaft Heinsberg für das große Engagement. Kreisbereitschaftsleiter Jürgen Zoons und Hardy Hausmann, Leiter Einsatzdienste, ehrte darüber hinaus langjährige Mitglieder.

5 Jahre dabei sind Tanja Bräkling, Annika Prief, Christine Kleine, Nadja Wellens, Christoph Clemens, Renate Wählen. David Schmitz ist seit 10 Jahren Mitglied, Michael Schöbben 20 Jahre, Carsten Kohnen 25 Jahre, Elke Gooßens 35 Jahre und Marieluiese Schulze 45 Jahre.

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