Fleißige Hände stricken kuschelige Spende

Von: anna
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Kuscheliger Schal, warme Mütze, leckerer Weckmann, fröhliche Laterne: Ein Flüchtlingskind erlebt in Heinsberg was an St. Martin Tradition ist. Das kuschelige Zubehör ist eine gestrickte Spende und für den süßen Schmaus hat die Bäckerinnung gesorgt. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Unzählige Stunden haben Menschen im Heinsberger Land gestrickt, gehäkelt und genäht. Entstanden sind dabei warme Mützen, Schals, Socken und auch Handschuhe. „Lasst uns teilen mit unseren Stricknadeln!“, lautete das Motto der Aktion zugunsten der Flüchtlinge in den Notunterkünften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), zu der unsere Zeitung vor einem Monat aufgerufen hatte.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, denn auch die Bäckerinnung beteiligte sich am Martinstag daran mit einem Weckmann für jeden Flüchtling. Als erste wurden am Donnerstagmorgen die Flüchtlinge in Heinsberg beschert. Hier hatten Ehrenamtler mit den Kindern sogar schon gebastelt und Martinslieder gesungen.

„Ich finde es schön, dass so versucht wird, den Flüchtlingen auch unsere heimische Kultur näherzubringen“, erklärte Michael Vondenhoff, Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Heinsberg. „St. Martin steht ja für die Solidarität mit Ärmeren. Das hier ist ein schönes Symbol.“

Zusammen mit Jürgen Dick, stellvertretender Obermeister der Innung, überreichte er die Weckmänner und die handgearbeiteten Winter-Accessoires an die Flüchtlinge. „Wir freuen uns, dass wir bei dieser Aktion mithelfen dürfen“, erklärte Dick stellvertretend für alle Bäcker der Innung, die für die Aktion Hunderte von Weckmännern gestiftet hatten.

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