Filmtage: Thema „Flüchtlinge“ steht auf der Agenda

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Hückelhoven. Film ab: Von Freitag bis Sonntag, 20. bis 22. November, finden in Hückelhoven wieder die belgisch-niederländisch-deutschen Filmtage statt – und das zum 44. Mal. Es handelt sich damit um eines der ältesten Filmfestivals dieser Art in Deutschland.

Bei diesem Event finden sich einige Hundert Jugendliche aus den drei Ländern in Hückelhoven ein, um in der zum Kinosaal umfunktionierten Aula des Gymnasiums an der Doktor-Ruben-Straße von Filmfachleuten ausgewählte Filme gemeinsam anzuschauen. Im Anschluss haben die „Kinobesucher“ Gelegenheit, in Gruppen untereinander und mit den zum Teil persönlich anwesenden Schauspielern und Regisseuren über Filminhalte zu diskutieren und so Näheres über die Hintergründe der Entstehung der vorgestellten Filme zu erfahren.

Zum Auftakt wird traditionell ein Kinderfilm gezeigt, um auch die Jüngsten an die Filmtage heranzuführen. Ziel der Veranstaltung ist das Zusammenbringen junger Menschen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland über das Medium Film. Um beispielsweise zu erreichen, dass sich die Jugendlichen mit der Kultur der Nachbarländer auseinandersetzen, werden alle Filme in der jeweiligen Landessprache mit englischen Untertiteln gezeigt.

Die Ausrichtung der Veranstaltung erfolgt in Kooperation zwischen dem Bundesverband Jugend und Film mit Sitz in Frankfurt, dem Huis van de Kunsten aus den Niederlanden, dem Jekino Belgien und der Stadt Hückelhoven. Finanziell unterstützt wird das Projekt „Filmtage“ unter anderem durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Stiftung für Völkerverständigung der Kreissparkasse Heinsberg und die Stadt Hückelhoven.

Ins Leben gerufen hatte die Filmtage der 1982 verstorbene Reiner Keller, er war im Oktober 1970 der erste Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Jugendfilmclubs. Bei der Erstauflage der belgisch-niederländisch-deutschen Filmtage 1972 in Hückelhoven, war auch Gisela Münzenberg-Wiers mit dabei. Noch heute hat sie alle Fäden der Filmtage in der Hand.

Besucher sind willkommen

Startschuss für die Filmtage ist am Freitag, 20. November, um 15 Uhr mit dem deutschen Kinderfilm „Quatsch und die Nasenbärbande. Dieser Film ist wie alle anderen auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Jeder spontane Besucher ist gern gesehen, ein Eintritt wird nicht erhoben. Offiziell werden die Filmtage dann am Freitag-Abend gegen 20.30 Uhr eröffnet.

Zum ersten Mal in der 44-jährigen Geschichte der Filmtage gibt es ein zentrales Thema, worum es in einigen Filmen geht. Dabei dreht es sich aufgrund der Aktualität um das Thema „Flüchtlinge“. Beim Kurzfilm „Fremde Heimat“, der am Sonntagvormittag zu sehen sein wird, sind vor allem Jugendliche aus dem Kreis Heinsberg involviert. Der 36-minütige Film ist nämlich das Resultat eines Schülerprojekts aus Geilenkirchen. Ihr Kommen haben für das Filmwochenende vier Regisseure und sechs Schauspieler zugesagt.

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