Heinsberg - Feuerwehrleute werden für Extremsituationen weitergebildet

Feuerwehrleute werden für Extremsituationen weitergebildet

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Training für den Schutz der Bevölkerung: die Kameraden bei der Belastungsübung im Trainingscenter des Kreises Heinsberg, der sogenannten „Atemschutzstrecke“. Foto: Feuerwehr

Heinsberg. Mit viel Schweiß haben acht Feuerwehrmänner aus dem Stadtgebiet Heinsberg mit dem Atemschutzgeräteträger-Lehrgang den Grundstein für weiterführende Lehrgänge gelegt. Bei diesem Lehrgang wurde der Umgang mit den Atemschutzgeräten, Einsatzgrundsätze, die Atmung des Menschen und der praktische Umgang unter Einsatzbedingungen unterrichtet. Besonderer Wert wurde auch auf das Arbeiten unter Chemikalienschutzanzügen gelegt.

Regelmäßige „Heiße Übungen“

Das Wichtigste beim Einsatz von Atemschutzgeräten sind die Teamarbeit und die körperliche Fitness, da ein besonders hohes Maß an Ausdauer für den Einsatz in Extremsituationen den Kräften nötig ist. So muss sich jeder Feuerwehrmann im Atemschutzeinsatz auf seinen Partner verlassen können. Der Lehrgang vermittelt den Teilnehmern jedoch nur das Grundwissen. Um für spätere Einsätze trainiert zu sein, ist es wichtig, dass alle Atemschutzgeräteträger regelmäßig an so genannten „Heißen Übungen“ teilnehmen. Bei diesen heißen Übungen lernen die Feuerwehrleute die Schwerstarbeit unter Atemschutz, die Schutzwirkung ihrer Kleidung und auch ihre eigenen physischen Grenzen kennen.

Neue Kameraden willkommen

Der Leiter der Feuerwehr, Ralf Wählen, dankte den Teilnehmern wie auch den Ausbildern für die Bereitschaft, sich in der Freiwilligen Feuerwehr weiterzubilden. Gemeinsam mit dem Lehrgangsleiter, Harald Paulussen, gratulierte er den Teilnehmern: FM Markus Angnenet Dremmen, Martin Frenken und David Huben Unterbruch, Patrik Heinrichs Oberbruch, Niklas Jöris und Niklas Windeln Kirchhoven, Andre Neuss und Thomas Pigula aus Karken.

„Die Feuerwehr Heinsberg basiert im gesamten Stadtgebiet auf Freiwilligkeit“, wie Feuerwehrsprecher Oliver Krings mit Blick auf das große Engagement auch der nun weitergebildeten Feuerwehrleute betont. „Hier finden sich Menschen zusammen, die ihren Mitbürgern im Falle von Bränden, Unfällen und Katastrophen zur Verfügung stehen. Für ihre freiwillige Bereitschaft bekommen diese kein Geld, sondern erfreuen sich an ihrem freiwilligen Dienst und der Anerkennung in der Bevölkerung.“ Leider rücke die ehrenamtliche Tätigkeit für viele Menschen in den Hintergrund, da die tägliche Arbeit und die Familie im Vordergrund stehe.

Krings: „Die Zuwachszahlen der freiwilligen Helfer sinken aus diesem Grunde immer mehr.“ Wer auch am Ehrenamt in der Feuerwehr Interesse habe, könne sich beim Leiter der Feuerwehr, Ralf Wählen, unter Telefon 02452/3586 über die Einstiegsmöglichkeiten informieren.

„Über Unterstützung würden wir uns sehr freuen“, so Krings, der betont: „Es werden nicht nur männliche sondern auch weibliche Helferrinnen und Helfer sowie junge und ältere Menschen gesucht. Kameradschaft wird groß geschrieben.“

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